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Rechte planen Alternative: Nationalistenmarsch am Unabhängigkeitstag in Polen verboten

Rechte planen Alternative  

Nationalistenmarsch am Unabhängigkeitstag in Polen verboten

07.11.2018, 20:21 Uhr | dpa

Rechte planen Alternative: Nationalistenmarsch am Unabhängigkeitstag in Polen verboten. Von Nationalisten organisierter Unabhängigkeitsmarsch im Vorjahr.

Von Nationalisten organisierter Unabhängigkeitsmarsch im Vorjahr. Foto: Bartlomiej Zborowski/PAP/Archiv. (Quelle: dpa)

Warschau (dpa) - Warschaus Stadtbehörden haben einen Marsch von Nationalisten und Rechten zum polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November verboten. "Warschau hat bereits genug unter aggressivem Nationalismus gelitten", sagte die Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz in der polnischen Hauptstadt.

Im vergangenen Jahr waren bei dem sogenannten Unabhängigkeitsmarsch, der unter anderem vom National-Radikalen Lager (ONR) mitorganisiert wird, auch Rechtsradikale mitgelaufen und hatten mit rassistischen Parolen und Bannern eine Kontroverse ausgelöst.

Die Bürgermeisterin führte für ihre Entscheidung außerdem Sicherheitsbedenken wegen Personalproblemen bei der Polizei an. Es sei unklar, ob die Demonstration ausreichend gesichert werden könne, sagte die Politikerin der liberalkonservativen Partei Bürgerplattform PO. Im vergangenen Jahr hatten an dem Zug etwa 60 000 Menschen teilgenommen. Polens nationalkonservative Regierende kündigten als Reaktion auf das Verbot der Warschauer Stadtbehörde am Mittwochabend an, einen anderen Marsch zu organisieren. Präsident Andrzej Duda werde Schirmherr sein, sagte der Sprecher des Staatsoberhauptes Blazej Spychalski.

Polen feiert am 11. November den 100. Jahrestag der Wiedererlangung seiner staatlichen Unabhängigkeit. 1918 war die lange Teilung Polens durch Preußen, Österreich-Ungarn und Russland überwunden worden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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