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Auf den Philippinen: Terrorgruppe Abu Sayyaf tötet niederländische Geisel

Auf den Philippinen  

Terrorgruppe Abu Sayyaf tötet niederländische Geisel

31.05.2019, 15:23 Uhr | dpa

Auf den Philippinen: Terrorgruppe Abu Sayyaf tötet niederländische Geisel. Philippinische Soldaten im Einsatz.

Philippinische Soldaten im Einsatz. Bei dem Feuergefecht sollen zwei Soldaten Schusswunden erlitten haben. Symbolbild: Cerilo Ebrano/epa/Archiv Foto: Cerilo Ebrano. (Quelle: dpa)

Manila (dpa) - Nach mehr als sieben Jahren Geiselhaft hat die islamische Terrormiliz Abu Sayyaf auf der Philippinen-Insel Jolo nach Angaben des Militärs einen niederländischen Urlauber getötet.

Der 59-Jährige wurde demnach erschossen, als er während eines Feuergefechts fliehen wollte. Sein Leichnam wurde in der Gemeinde Patikul gefunden, etwa tausend Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Der Niederländer war seit Februar 2012 in der Gewalt von Abu Sayyaf - so lange wie keine andere Geisel zuvor.

Die Gruppe hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach mit Entführungen und auch mit Tötungen von Ausländern Schlagzeilen gemacht, auch von Deutschen. Nach Darstellung eines Armeesprechers versuchte der Niederländer, während eines Feuergefechts zwischen Militärs und Abu-Sayyaf-Mitgliedern zu entkommen. Dabei seien sechs mutmaßliche Islamisten getötet worden, so der Sprecher. Zwei Soldaten hätten Schusswunden erlitten.

Der Mann aus Groningen war zusammen mit einem Schweizer und ihrem philippinischen Führer verschleppt worden, als die drei in der Provinz Tawi-Tawi Vögel beobachten wollten. Der Philippiner konnte kurz darauf flüchten, der Schweizer zwei Jahre später.

Abu Sayyaf versucht seit langem, mit Entführungen und Lösegeldzahlungen ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren. Vor zwei Jahren ermordete die Gruppe ein deutsches Seglerpaar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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