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Tote und Verletzte bei Protesten in Libyen

Karikaturenstreit  

Tote und Verletzte bei Protesten in Libyen

18.02.2006, 10:41 Uhr | dpa

Mindestens elf Menschen sind am Freitag bei Protesten vor dem italienischen Konsulat in der libyschen Stadt Bengasi ums Leben gekommen. Außerdem habe es etwa 55 Verletzte gegeben, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Bei den Opfern soll es sich um libysche Staatsbürger handeln.

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Italienischer Minister tritt zurück
Die Proteste richteten sich gegen die Mohammed-Karikaturen in der dänischen Presse. Außerdem könnten sie in Zusammenhang mit der Provokation des italienischen Reformministers Roberto Calderoli stehen. Er hatte bei einem TV-Auftritt ein T-Shirt mit den Karikaturen getragen . Inzwischen ist der Politiker der rechtspopulistischen Partei Lega Nord auf Druck von Regierungschef Silvio Berlusconi zurückgetreten.

"Wir hatten Angst um unser Leben"
Italiens Konsul in Libyen, Giovanni Pirrello, seine Frau und die engsten Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. "Es war ein furchtbarer Nachmittag, wir hatten Angst um unser Leben, diese Schüsse und dann die Leute, die versuchten, sich Einlass zu verschaffen", sagte die Ehefrau des Diplomaten. Die Polizei soll das Feuer auf die Menge eröffnet haben, als die Demonstranten die Absperrungen vor der italienischen Vertretung durchbrachen. Sie zerschlugen die Fensterscheiben und warfen Brandsätze in das Gebäude.

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Minister gegen Dialog mit Moslems
Bei seinem provokativen TV-Auftritt hatte Lega-Nord-Politiker Calderoli hatte zuvor erklärt es sei "Zeit, damit aufzuhören uns das Märchen zu erzählen, dass wir mit den Moslems einen Dialog suchen müssen". Der Minister fügte hinzu, er werde jedem Interessenten, der ihn darum bitte, ein solches Shirt schenken. Nach den Demonstrationen in Libyen bezeichnete die Mitte-Links-Opposition die Regierung als "unverantwortlich". Sie setze die Sicherheit des Landes aufs Spiel.

Grafik
Mohammed

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