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Auschwitz-Gedenkfeier: Putin nicht eingeladen

Gedenkfeier zur Auschwitz-Befreiung  

Wladimir Putin nicht eingeladen

13.01.2015, 20:42 Uhr | dpa

Auschwitz-Gedenkfeier: Putin nicht eingeladen. Wladimir Putin wird bei der Gedenkfeier vom russischen Botschafter in Warschau vertreten. (Quelle: dpa)

Wladimir Putin wird bei der Gedenkfeier vom russischen Botschafter in Warschau vertreten. (Quelle: dpa)

Am 27. Januar 1945 wurde das größte deutsche Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg in Auschwitz von der Roten Armee befreit. Zum 70. Jahrestag kommen Monarchen, Präsidenten und Minister zur Gedenkfeier nach Polen. Russlands Präsident Wladimir Putin wird dagegen fehlen. Der Kremlchef wurde nicht eingeladen.

Das bestätigte Putins Sprecher Dmitri Peskow in Moskau der Agentur Interfax. Pawel Sawicki, der Sprecher der Gedenkstätte, erklärte, Russland werde von seinem Botschafter in Warschau repräsentiert. Zu dem Termin werden Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Minister aus zahlreichen Staaten erwartet, darunter auch Bundespräsident Joachim Gauck.

Keine politischen Reden vorgesehen

Soldaten der Roten Armee hatten das Lager, das weltweit als Symbol des Holocausts gilt, am 27. Januar 1945 befreit. Die Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des größten deutschen Vernichtungslagers wird von der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau organisiert. Im Vordergrund sollen die Stimmen der Überlebenden stehen. Politische Reden sind nicht vorgesehen.

Nach Angaben der Gedenkstätte schicken nach bisherigen Informationen fast 30 Länder Vertreter zu der Gedenkfeier. Aus Frankreich reist Staatspräsident François Hollande an, Polen wird durch Präsident Bronislaw Komorowski vertreten. Aus Belgien und den Niederlanden kommen sowohl das Königspaar als auch die Regierungschefs nach Auschwitz-Birkenau, um der mehr als eine Million hier ermordeter Menschen zu gedenken.

300 Auschwitz-Überlebende als Ehrengäste

Andere Staaten sind mit Außenministern, Parlamentsvorsitzenden oder Thronfolgern vertreten. Die für die Gedenkstätte wichtigsten Ehrengäste sind rund 300 ehemalige Auschwitz-Häftlinge. "Wir müssen klar sagen: Das ist der letzte runde Jahrestag, den wir in der Anwesenheit einer größeren Gruppe Überlebender begehen können", sagte Piotr Cywinski, der Direktor der Gedenkstätte.

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