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USA drohen Nordkorea nach Atomtest: "Werden Preis zahlen"

"Werden angemessenen Preis zahlen"  

USA drohen Nordkorea nach Atomtest

07.01.2016, 14:40 Uhr | dpa, AFP

USA drohen Nordkorea nach Atomtest: "Werden Preis zahlen". Nordkoreaner feiern den Test der vermeintlichen Wasserstoffbombe.  (Quelle: dpa)

Nordkoreaner feiern den Test der vermeintlichen Wasserstoffbombe. (Quelle: dpa)

Nach dem jüngsten Atomtest haben die USA und Südkorea deutliche Drohungen in Richtung Nordkorea ausgesprochen. Mittlerweile hat sich auch US-Präsident Barack Obama eingeschaltet.

Obama und Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye kündigten harte Sanktionen gegen das kommunistische Land an. Bei einem Telefongespräch vereinbarten die beiden Staatschefs nach Angaben aus Seoul, dass Nordkorea "den angemessenen Preis" für seinen Atomtest bezahlen müsse.

Obama habe die Notwendigkeit unterstrichen, dass Nordkorea mit den "stärksten und umfassendsten Sanktionen" bestraft werden müsse. Er werde eng mit Südkorea zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen. Die USA haben Südkorea unter ihren "nuklearen Schutzschild" gestellt. Zudem sind 28.500 US-Soldaten in Südkorea als Abschreckung stationiert.

Mögliche Verlegung von Bombern besprochen

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben am Mittwoch erstmals erfolgreich eine Wasserstoffbombe gezündet. Atomexperten in Südkorea und anderen Staaten bestätigten nach Erdbebenmessungen einen Kernwaffentest in dem international isolierten Land. Sie bezweifelten aber angesichts der begrenzten Sprengkraft, dass tatsächlich eine Wasserstoffbombe (H-Bombe) detoniert ist. Deren Sprengkraft liegt normalerweise um ein Vielfaches höher als bei einer Atombombe.

Südkoreas Generalstabschef Lee Sun Jin und der Befehlshaber der US-Streitkräfte Korea (USFK), Curtis Scaparrotti, hätten über die Verlegung strategischer Waffen der USA nach Südkorea gesprochen. Das berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Seoul. Dazu gehörten etwa die mögliche Verlegung eines Atom-U-Boots, eines B-52-Langstreckenbombers oder von Jagdflugzeugen des Typs F-22. Details seien aber noch nicht festgelegt worden, hieß es.

In einer Dringlichkeitssitzung hatte auch der UN-Sicherheitsrat den jüngsten Atomtest durch Nordkorea verurteilt. Der Test verstößt gegen vier bestehende UN-Resolutionen. Der Rat ziehe "weitere bedeutende Maßnahmen" in Betracht, sagte der derzeitige Ratsvorsitzende Elbio Rosselli in New York.

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