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Nato-Chef Jens Stoltenberg warnt vor Russland

"Bereit, Gewalt anzuwenden"  

Nato-Chef Stoltenberg warnt vor Russland

03.07.2016, 12:07 Uhr | AFP, dpa-AFX, t-online.de

Nato-Chef Jens Stoltenberg warnt vor Russland. Jens Stoltenberg:  "Der Kalte Krieg ist Geschichte, und das sollte auch so bleiben." (Quelle: Reuters)

Jens Stoltenberg: "Der Kalte Krieg ist Geschichte, und das sollte auch so bleiben." (Quelle: Reuters)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat vor einer Gefahr durch Russland gewarnt. "Wir stehen vor unvorhersehbaren Gefahren und komplexen Herausforderungen, einschließlich eines Russlands, das bereit ist, Gewalt anzuwenden, um Grenzen zu verändern", sagte er der "Bild am Sonntag".

"Der Nato-Gipfel in Warschau findet zu einem Zeitpunkt statt, der entscheidend für unsere Sicherheit ist", so Stoltenberg kurz vor dem Gipfel des Verteidigungsbündnisses am kommenden Wochenende. Gleichzeit stellte er klar, dass die Nato keineswegs die Konfrontation mit Russland suche: "Der Kalte Krieg ist Geschichte, und das sollte auch so bleiben."

Bereits am Freitag hatte Stoltenberg mit Blick auf Russland klargestellt, dass die Nato ihre Abschreckungs- und Verteidigungskapazitäten noch einmal verstärken werde. Angesichts der aggressiven Politik Russlands sei die Aufrüstung im Osten notwendig. 

Beschluss zu Truppenstationierung erwartet

Die Beziehungen zwischen dem Bündnis und Moskau sind seit Beginn der Ukraine-Krise und der Annexion der Krim durch Russland zutiefst gespannt. Die Nato hat deshalb ihre Präsenz in Osteuropa deutlich verstärkt und will ab 2017 vier Bataillone in den drei baltischen Staaten und Polen mit jeweils bis zu tausend Soldaten stationieren. Der Beschluss soll auf dem Gipfeltreffen in Warschau am 8. und 9. Juli gefasst werden.

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