Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Wladimir Putin: Beziehungen zu den USA sind eingefroren

"Kein Tauwetter"  

Putin: Beziehungen zu den USA sind eingefroren

03.09.2016, 15:12 Uhr | dpa , AP

Wladimir Putin: Beziehungen zu den USA sind eingefroren. Der russische Staatspräsident Wladimir Putin bezeichnet die Beziehungen zu Amerika als frostig. (Quelle: dpa)

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin bezeichnet die Beziehungen zu Amerika als frostig. (Quelle: dpa)

Kurz vor dem G20-Gipfel in China hat der russische Präsident Wladimir Putin gemischte Signale Richtung USA gesandt. Das Verhältnis zu Washington sei frostig, aber das sei nicht die Schuld Moskaus, sagte Putin. Solange die USA nicht lernten, die Interessen anderer Länder zu akzeptieren, "wird es kein Tauwetter geben", sagte Putin der Agentur Tass zufolge. 

Zugleich rief der Kreml-Chef die USA auf, ihren Einfluss auf die Ukraine geltend zu machen, um bei einer Konfliktlösung voranzukommen. 

Moskau pocht auf Minsker Verträge 

Für Frieden in der Ukraine müssten die Minsker Vereinbarungen erfüllt werden, sagte Putin. Er warf der prowestlichen Kiewer Führung vor, nicht die Gesetze zur Beilegung des Konflikts im Osten zu verabschieden. Moskau betrachtet sich in der Ukraine nicht als Konfliktpartei - ungeachtet seiner Militärhilfe für die Separatisten.

Der russische Staatschef wird am Samstagabend (Ortszeit) zum G20-Gipfel in der ostchinesischen Stadt Hangzhou erwartet. Ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama am Rande des Gipfels schloss der Kreml nicht aus, es war aber nicht fest geplant. 

Annäherung im Syrien-Konflikt? 

Bei einem anderen Konfliktherd sieht Putin dagegen eine vorsichtige Annäherung der beiden Supermächte: Russland und die USA bewegten sich auf eine Einigung zu Syrien zu, sagte der russische Präsident zum Finanzdienst Bloomberg. 

Moskau und Washington stehen im Syrien-Konflikt auf unterschiedlichen Seiten, verhandeln aber über eine Zusammenarbeit. Russland unterstützt den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, während die USA ihn gerne abgesetzt sähen. 

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal