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Flüchtlinge: Emmanuel Macron verteidigt Politik von Angela Merkel

Französischer Präsidentschaftskandidat  

Macron verteidigt Merkels Flüchtlingspolitik

02.01.2017, 09:21 Uhr | AFP

Flüchtlinge: Emmanuel Macron verteidigt Politik von Angela Merkel. Emmanuel Macron hat sich demonstrativ hinter die Politik der Bundeskanzlerin gestellt. (Quelle: dpa)

Emmanuel Macron hat sich demonstrativ hinter die Politik der Bundeskanzlerin gestellt. (Quelle: dpa)

Rückendeckung für Angela Merkel: Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin demonstrativ die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin verteidigt.

Es sei eine "widerliche Vereinfachung", wenn Merkel vorgeworfen werde, sie habe mit der Aufnahme von Flüchtlingen die eigene Hauptstadt und ganz Europa der Terrorgefahr ausgeliefert, sagte Macron der "Süddeutschen Zeitung".

"Kanzlerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unserer gemeinsamen Werte. Sie haben unsere kollektive Würde gerettet, indem sie notleidende Flüchtlinge aufgenommen, untergebracht und ausgebildet haben", fügte der frühere Wirtschaftsminister hinzu.

Italien im Stich gelassen

Europas Fehler in der Flüchtlingskrise sei es gewesen, nicht sofort gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen der Zuwanderung zu suchen, sagte Macron der "SZ". Als Italien schon vor Jahren mit der Massenankunft von Flüchtlingen auf der Insel Lampedusa konfrontiert gewesen sei, hätten Frankreich und Deutschland den Partner im Stich gelassen. Nötig sei nun eine gemeinsame Antwort. "Die Lösung besteht in verstärkter europäischer Zusammenarbeit und nicht in unwirksamer nationaler Abkapselung", sagte Macron.

Der 39-Jährige war Ende August nach zwei Jahren im Amt als Wirtschaftsminister zurückgetreten. Im November verkündete er seine Präsidentschaftskandidatur. Bereits im April hatte der frühere Investmentbanker seine eigene politische Bewegung "En marche!" (in etwa: Vorwärts!) gegründet. Diese soll nach seinen Worten "weder links noch rechts" sein und eine neue "Dynamik" gegen Reform-"Blockaden" in Frankreich schaffen.

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