Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr f├╝r Sie ├╝ber das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Merkel pl├Ądiert f├╝r eine neue Weltordnung

Von t-online, js

Aktualisiert am 23.01.2019Lesedauer: 2 Min.
Merkel w├Ąhrend ihrer Rede in Davos: Die internationale Ordnung brauche Reformen, sagte sie.
Merkel w├Ąhrend ihrer Rede in Davos: Die internationale Ordnung brauche Reformen, sagte sie. (Quelle: Markus Schreiber/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextRheinmetall testet neue LaserwaffeSymbolbild f├╝r einen TextPanzer-Video als Propaganda entlarvtSymbolbild f├╝r einen TextBecker-Anwalt: "Fast nichts ist wahr"Symbolbild f├╝r einen TextBVB-Torh├╝ter findet neuen KlubSymbolbild f├╝r einen TextEx-Berater von Lewandowski angeklagtSymbolbild f├╝r einen TextEurojackpot: Die aktuellen GewinnzahlenSymbolbild f├╝r ein VideoGewaltiger Erdrutsch begr├Ąbt AutobahnSymbolbild f├╝r einen TextFerres-Tochter im Wow-Look in CannesSymbolbild f├╝r ein VideoPaar zeigt sich: Sie gewannen 200 Millionen im LottoSymbolbild f├╝r einen TextAmira Pocher: "Let's Dance"-WutSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserFormel 1: Haas-Boss z├Ąhlt Mick Schumacher an

In Davos treffen sich Entscheider aus Politik und Wirtschaft. Bundeskanzlerin Merkel forderte dort eine Reform der globalen Architektur.

Angela Merkel hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos f├╝r eine umfassende Reform der internationalen Institutionen pl├Ądiert. "Wenn es darum geht, bestehende Institutionen, die globale Leitplanken setzen, zu reformieren, dann m├╝ssen wir dabei sein", sagte sie in ihrer halbst├╝ndigen Rede. Die Fragmentierung der Weltordnung lasse sich nur verhindern, wenn Reformen daf├╝r sorgten, dass die Institutionen die aktuellen Kr├Ąfteverh├Ąltnisse widerspiegelten, nicht mehr nur die des Zweiten Weltkriegs.

Merkel hielt ihre Rede am zweiten Tag des Treffens. Im Schweizer Skiort Davos kommen einmal im Jahr Unternehmer und Politiker zusammen. Die Tagung mit mehr als 3.000 Teilnehmern dauert bis Freitag.

Chinas Bem├╝hungen als "Warnschuss"

Viele Institutionen h├Ątten sich als sehr schwerf├Ąllig erwiesen, sagte Merkel. So sei etwa die Kapitalerh├Âhung der Weltbank, die im vergangenen Jahr beschlossen wurde, ├╝berf├Ąllig gewesen, weil sich die wirtschaftlichen Gewichte verschoben haben.

"Wenn ein bestehendes System viel zu langsam darauf reagiert, ist die Folge nat├╝rlich, dass sich andere mit neuen Institutionen bemerkbar machen", sagte sie. Sie verwies etwa auf die Asiatische Investitionsbank und andere neue Formate mit China im Zentrum. So etwas verstehe sie als "Warnschuss". Welche Reformen ihr genau vorschweben, sagte sie nicht. Ihre Rede blieb sehr grunds├Ątzlich.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Tankrabatt kommt: Weshalb Sie vorher tanken sollten
Schwerer Gang: Die Spritpreise erreichten zuletzt immer neue Rekordh├Âhen. Ein Rabatt soll die Kosten d├Ąmpfen.


Die Notwendigkeit einer neuen Ordnung ergebe sich auch aus ganz neuen Herausforderungen, sagte Merkel. Als besondere Herausforderungen nannte sie die Digitalisierung, besonders die k├╝nstliche Intelligenz und den Umgang mit privaten Daten. Aber auch Gentechnik und Bioethik. Darauf fehlten bisher Antworten. "Da sehe ich noch keine globale Architektur", sagte Merkel.

Merkel: Bestehende Ordnung nicht ruinieren

Es gehe jetzt darum, eine neue Architektur zu entwickeln, um diesen neuen Entwicklungen gemeinsam begegnen zu k├Ânnen. "Das setzt aber voraus, dass wir die bestehende Ordnung nicht so weit ruinieren, dass kein Mensch mehr an neue Leitplanken glaubt", sagte Merkel.

Es gebe zu einer multilateralen Ordnung keine gute Alternative. Man k├Ânne nur vorankommen, "wenn wir unseren Glauben ablegen, wir k├Ânnten uns alleine entwickeln". Weiter sagte sie: "Wir haben nationalistische Kr├Ąfte, und wir m├╝ssen dagegen antreten, aber vielleicht macht das die Schlachtordnung auch klarer und st├Ąrker". Sie werde sich f├╝r mehr Zusammenarbeit einsetzen.


Die Kanzlerin plant sp├Ąter am Tag Gespr├Ąche mit internationalen Unternehmern ├╝ber K├╝nstliche Intelligenz und soll bei einem Abendessen eine kurze Ansprache zum Thema Europa halten.

Aus Deutschland werden auch mehrere Bundesminister sowie CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer erwartet. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nimmt am Mittwoch an einer Diskussion zur wirtschaftlichen Zukunft Europas teil.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Von Christian Bartlau, Wien
  • Patrick Diekmann
Von Patrick Diekmann
Angela MerkelChina
Politik international


t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website