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Rüstungspolitik: Nordkorea will Atombombe bauen

Reaktion auf Sanktionen  

Nordkorea will Atombombe bauen

13.07.2009, 12:00 Uhr | dpa, AFP

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il mit der Armeeführung (Foto: AP)Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Il mit der Armeeführung (Foto: AP)

Nordkorea bleibt unbeirrt auf Konfrontationskurs. Nach den vom Weltsicherheitsrat verschärften Sanktionen kündigte das isolierte kommunistische Land den Bau weiterer Atomwaffen an.

Das Programm zur Anreicherung von Uran zum Atomwaffenbau habe Fortschritte gemacht, ließ das Außenministerium in Pjöngjang verlautbaren. Alles zur Verfügung stehende Plutonium solle für die Waffenproduktion verwendet werden. Auf alle Versuche der USA und anderer Länder, eine "Blockade" gegen das Land zu schaffen oder Nordkorea zu isolieren, werde militärisch geantwortet.

Sicherheitsrat Sanktionen gegen Nordkorea verschärft
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Kontrolldruck erhöht

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am Freitagabend in New York die Sanktionen gegen das kommunistische Land mit der neuen Resolution 1874 deutlich verschärft. Lieferungen an Nordkorea werden dadurch erschwert und der Kontrolldruck erhöht.

China verliert Geduld

Selbst China, Nordkoreas großer Nachbar und weltweit einziger Verbündeter, scheint die Geduld zu verlieren: Es stimmte der neuen Resolution ebenfalls zu. Chinas UN-Botschafter Zhang Yesui nannte das einstimmige Votum im Weltsicherheitsrat ein "positives Signal für die Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, Nordkoreas Atomwaffenprogramm zu stoppen".

Kritik und Mahnung

In ungewöhnlich scharfer Form kritisierte die chinesische Regierung den jüngsten Atomtest Nordkoreas. Der Test vom 25. Mai "untergräbt Frieden und Stabilität" in der Region, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums in Peking. Die vom Sicherheitsrat beschlossenen Maßnahmen wurden als "angemessen und ausgeglichen" bezeichnet. Zugleich mahnte Peking zu einem moderaten Verhalten gegenüber Pjöngjang und forderte die internationale Gemeinschaft auf, "die Sicherheitsbedenken und Entwicklungsinteressen" des Landes zu respektieren.

Südkorea begrüßt Resolution

Nordkoreas südlicher Nachbar Südkorea, das nicht im Weltsicherheitsrat vertreten ist, begrüßte die Resolution ebenfalls. Die Regierung in Seoul rufe Nordkorea auf, diese "klare und eindeutige" Botschaft der internationalen Gemeinschaft zu akzeptieren.

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