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Afghanistan: Verantwortliche für Hubschrauber-Absturz getötet

Verantwortliche für Hubschrauber-Absturz getötet

11.08.2011, 09:56 Uhr | dpa, dapd

Afghanistan: Verantwortliche für Hubschrauber-Absturz getötet. Beim Absturz eines US-Hubschraubers vom Typ "Chinook" starben am Samstag 30 US-Soldaten (Archivfoto: imago)

Beim Absturz eines US-Hubschraubers vom Typ "Chinook" starben am Samstag 30 US-Soldaten (Archivfoto: imago)

Die NATO hat die für den Hubschrauberabschuss in der vergangenen Woche in Afghanistan verantwortlichen Taliban-Kämpfer mit einem Luftangriff getötet. Unter den Toten soll sich der verantwortliche Taliban-Führer Mullah Mohibullah befinden sowie jener Kämpfer, der die Granate auf den US-Hubschrauber abgefeuert haben soll.

Wie die internationale Schutztruppe ISAF mitteilte, sei es am Vortag in der Provinz Wardak südöstlich von Kabul zu dem Luftschlag gekommen. Spezialkräfte hätten Mullah Mohibullah und den Schützen ausfindig gemacht, die sich beide ins Ausland hätten absetzen wollen, hieß es. In einem Waldgebiet seien die Aufständischen dann angegriffen und getötet worden.

30 Amerikaner getötet

Bei dem Absturz waren am Samstag 30 US-Soldaten sowie sieben afghanische Soldaten und ein afghanischer Übersetzer ums Leben gekommen. Zwar stehe weiterhin nicht fest, ob feindlicher Beschuss die alleinige Absturzursache gewesen sei, teilte die ISAF mit. Der Hubschrauber sei aber von mehreren Aufständischen-Stellungen heraus beschossen worden, als er im Anflug gewesen sei.

Am Montag hatte die ISAF mitgeteilt, der Absturz sei nach ersten Erkenntnissen auf den Treffer mit einer Panzerfaust-Granate zurückzuführen. Auch die Aufständischen hatten sich zu der Tat bekannt. Zuvor hieß es in Geheimdienstkreisen in Kabul, dass auch Hinweisen auf einen Selbstmordattentäter an Bord des Hubschraubers nachgegangen werde.

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Schwerster Verlust seit Beginn des Afghanistan-Krieges

Der verheerende Absturz war der schwerste Verlust der USA an einem einzelnen Tag in dem seit zehn Jahren andauernden Afghanistan-Krieg. US-Präsident Barack Obama hatte die 30 getöteten Soldaten auf besondere Weise geehrt. Er war auf dem US-Stützung Dover im Bundesstaat Delaware zugegen, als eine Militärmaschine mit den Toten eintraf.

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