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Nordkorea kappt "Peaceline" zu Südkorea

Nordkorea geht nicht mehr ans Telefon

11.03.2013, 13:32 Uhr | AFP, dpa

Nordkorea kappt "Peaceline" zu Südkorea. Südkorea, Nordkorea (Quelle: Reuters)

Südkoreanische Soldaten patrouillieren an der Grenze zu Nordkorea entlang (Quelle: Reuters)

Nach dem Beginn neuer amerikanisch-südkoreanischer Militärübungen hat Nordkorea seine Drohung wahr gemacht und die "Peaceline", eine wichtige Kommunikationsleitung mit Südkorea an der Grenze, unterbrochen. Nordkorea hebe das Telefon auf seiner Seite des Grenzorts Panmunjom nicht mehr ab, sagte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul am Montag.

Über diese "Rote-Kreuz-Leitung" erfolgen werktags normalerweise zwei Anrufe zwischen beiden Seiten.

Nordkorea droht mit Entscheidungsschlacht

Nordkorea fühlt sich außerdem nach Berichten der Staatsmedien ab sofort nicht mehr an das seit 60 Jahren gültige Waffenstillstandsabkommen auf der koreanischen Halbinsel gebunden. Die Zeit der Entscheidungsschlacht sei gekommen, hieß es heute in einem Artikel der offiziellen Zeitung "Rodong Sinmun".

Das Abkommen sei "von heute an" vollständig ungültig. Nordkorea hatte in der vergangenen Woche den Schritt bereits angedroht und dies vor allem mit den laufenden südkoreanisch-amerikanischen Militärmanövern begründet. Nordkorea unterstellt den USA, mit den Übungen einen Nuklearkrieg anzetteln zu wollen.

Mit dem Vertrag war 1953 der dreijährige Korea-Krieg faktisch beendet worden. Der Vertrag könne nicht einseitig aufgelöst werden, sagte Südkoreas Vize-Vereinigungsminister Kim Chung Sig laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap vor dem Parlament in Seoul.

USA und Südkorea starten Großmanöver

Trotz der jüngsten militärischen Drohungen Nordkoreas haben die Streitkräfte der USA und Südkoreas heute wie geplant ihr jährliches Großmanöver begonnen. Dieses beruht größtenteils auf Computersimulationen und probt den Kriegsfall zwischen Nord- und Südkorea.

An der Militärübung sind 10.000 südkoreanische und 3500 US-Soldaten beteiligt. Die USA haben im Süden der koreanischen Halbinsel 28.500 Soldaten stationiert. Pjöngjang verurteilte das Manöver als Vorbereitung für eine Invasion des Nordens.

Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums will Nordkorea diese Woche eine landesweite groß angelegte Militärübung vornehmen, an der das Heer, die Marine und die Luftwaffe beteiligt sind. Experten zufolge bergen die parallel stattfindenden Manöver die Gefahr militärischer Auseinandersetzungen an der innerkoreanischen Land- und Seegrenze.

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