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Kenia:Mindestens 19 Tote bei Angriffen auf Touristeninsel

Kenia  

Mindestens 19 Tote bei Angriffen auf Touristeninsel

06.07.2014, 14:17 Uhr | dpa, AP

Kenia:Mindestens 19 Tote bei Angriffen auf Touristeninsel. Bei Angriffen an der Küste Kenias gab es viele Tote und Verletzte.  (Quelle: Reuters)

Bei Angriffen an der Küste Kenias gab es viele Tote und Verletzte. (Quelle: Reuters)

Bewaffnete haben bei zwei Angriffen an der Küste Kenias mindestens 18 Menschen getötet. Das kenianische Rote Kreuz meldet auf dem Nachrichtendienst Twitter sogar 22 Tote. Eine unbekannte Zahl Menschen wurde schwer verletzt. Für die Angriffe, die sich in den Bezirken Lamu und Tana River ereigneten, übernahmen die der Al-Kaida nahestehende radikale Al-Shabaab-Miliz die Verantwortung.

Demnach schossen 15 Bewaffnete auf die Einwohner des Dorfs Hindi, wie die Polizei mitteilte. Dann hätten die Täter in Gamba in Tana River die Polizeiwache angegriffen. Die Täter erschossen und erschlugen mehrere Menschen, zudem zündeten sie Häuser an. In beiden Orten wurden jeweils neun Menschen ermordet. Hindi liegt rund 40 Kilometer nördlich, Gamba 70 Kilometer nordwestlich von Mpeketoni. Dort hatte schon im letzten Monat ein Angriff stattgefunden. 


Bewaffnete griffen Polizeiwache an

In Gamba im Bezirk Tana River griffen nach Polizeiangaben schwer bewaffnete Männer eine Polizeiwache an. Unter den neun dort Getöteten sollen auch Häftlinge sein.

Laut der Zeitung "The Daily Nation" wurde bei dem Anschlag der Anführer zweier ähnlicher Attacken auf das Dorf Mpeketoni Mitte Juni befreit. Damals waren mehr als 60 Menschen von Al-Shabaab-Kämpfern ermordet worden. 

Kenia ist seit Ende 2011 militärisch in Somalia aktiv. Aus Vergeltung verübt die Al-Shabaab seither immer wieder Anschläge in dem Land. Im September 2013 stürmten Mitglieder der Gruppe das Einkaufszentrum Westgate in Nairobi und töteten 67 Menschen.

Tausende Opfer in Somalia

In Somalia sind den Anschlägen der Extremisten bereits Tausende Menschen zum Opfer gefallen - in den vergangenen sechs Monaten auch vier Parlamentarier. Die Miliz wirft den Politikern eine islamfeindliche Gesetzgebung vor. 

Nach Angaben eines somalischen Sicherheitsbeamten wollte ein Al-Shabaab-Terrorist am Samstag mit dem Auto vor das Parlament vorfahren. Als er von Soldaten angehalten wurde, zündete er eine Bombe. Mindestens drei Soldaten seien dabei getötet worden. Unbestätigte Berichte sprachen von einem vierten getöteten Mitglied der Sicherheitskräfte. Außerdem seien zwei Kinder aus einem nahe gelegenen Flüchtlingslager umgekommen, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Menschen seien verletzt worden. 

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