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So kam Jordanien-Pilot Muas al-Kasasba in die Fänge des IS

Arabische Medienberichte  

Vorfall mit Pilotin machte jordanischen Soldaten zur leichten Beute

06.02.2015, 16:28 Uhr | t-online.de

So kam Jordanien-Pilot Muas al-Kasasba in die Fänge des IS. Die emiratische Pilotin Mariam al-Mansuri spielte eine tragische Rolle beim Absturz des jordanischen Piloten Muas al-Kasasba. (Quelle: AP/dpa)

Die emiratische Pilotin Mariam al-Mansuri spielte eine tragische Rolle beim Absturz des jordanischen Piloten Muas al-Kasasba. (Quelle: AP/dpa)

Pilot Muas al-Kasasba aus Jordanien wurde vom Islamischen Staat bei lebendigem Leib verbrannt. Eine Tat, die weltweit für Entsetzen sorgte. Wie aber konnte es dem IS gelingen, den Kampfflieger vom Himmel zu holen? Arabische Medien liefern nun eine Erklärung, wie der TV-Sender n-tv berichtet.

Laut dem arabischen Nachrichtenportal "Al-Bayan" soll Al-Kasasba demnach vor seinem Abschuss in eine "Rangelei" mit einem Kampfflugzeug der Vereinigten Arabischen Emirate geraten sein. Beinahe sei es zu einer Kollision mit dem zweiten Jet gekommen, der ebenfalls für die Anti-IS-Allianz von der emiratischen Pilotin Mariam al-Mansuri geflogen wurde.

Er sollte niedriger fliegen

Beide Maschinen seien kurz vor dem Vorfall in großer Höhe geflogen. Al-Mansuri habe dann ihren jordanischen Kollegen angewiesen, niedriger zu fliegen. In der Folge wurde Al-Kasasba zu leichter Beute für den IS. Laut dem Portal "hournews.net" konnte Al-Mansuri den Abschuss beobachten, sie meldete ihn aber nicht umgehend.

Die Berichte berufen sich auf "militärische Quellen" aus Jordanien. Eine offizielle Bestätigung gibt es bisher nicht.

Emirate stoppten weitere Flüge nach dem Absturz

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Teil der Anti-IS-Koalition. Während Jordanien nach der Ermordung seines Piloten eine Großoffensive auf den IS startete, haben die Emirate direkt nach dem Absturz von Al-Kasasba verkündet, keine weiteren Angriffe zu fliegen. Offiziell hieß es, es müsse erst sichergestellt werden, dass abgestürzte oder notgelandete Piloten aus der Koalition sicher aus dem IS-Gebiet herausgeholt werden könnten.

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