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Ukraine-Krise: Kiew wirft Putin eine Ausweitung der Offensive vor

Eskalation trotz Abkommen  

Poroschenko wirft Russland Offensive in Ukraine vor

13.02.2015, 22:16 Uhr | AFP

Ukraine-Krise: Kiew wirft Putin eine Ausweitung der Offensive vor. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erhebt schwere Vorwürfe an die Adresse Russlands. (Quelle: AP/dpa)

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erhebt schwere Vorwürfe an die Adresse Russlands. (Quelle: AP/dpa)

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland eine "deutliche Ausweitung" der Offensive in der Ukraine vorgeworfen. "Leider ist nach dem Abkommen von Minsk die offensive Operation Russlands deutlich ausgeweitet worden", sagte Poroschenko bei einem Treffen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Kiew. die USA werfen Moskau vor, Waffen an die Separatisten in der Ostukraine zu liefern.

Seine Regierung sehe das Abkommen "in großer Gefahr". Die Vereinbarung von Minsk sieht eine Waffenruhe vor, die am Sonntag um Mitternacht in Kraft treten soll. Doch die Kämpfe in der Ostukraine dauern unvermindert an.

"Attacke auf Vereinbarung von Minsk"

Poroschenko bezeichnete die Angriffe auf Zivilisten durch die prorussischen Rebellen als "Attacke auf die Vereinbarung von Minsk". Er bezog sich damit auf den Beschuss der Stadt Artemiwsk mit Grad-Raketen, bei dem drei Zivilisten getötet worden waren.

Insgesamt wurden binnen 24 Stunden mindestens 28 Opfer gezählt, darunter 16 Zivilisten. Die Vereinbarung zwischen der Regierung in Kiew und den Rebellen war am Donnerstag nach einem Verhandlungsmarathon in der weißrussischen Hauptstadt unter Vermittlung Russlands, Deutschlands und Frankreichs unterzeichnet worden.

USA: Russland bereitet weitere Waffenlieferung in Ukraine vor

Nach Angaben der USA plant Russland eine weitere Waffenlieferung an die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine. Russland habe entlang der Grenze eine große Lieferung von Nachschub vorbereitet, sagte die Sprecherin im Washingtoner Außenministerium, Jen Psaki: "Das ist eindeutig nicht im Geist der Vereinbarung dieser Woche."

Alle Beteiligten seien im Vorfeld der geplanten Waffenruhe zu vollständiger Zurückhaltung aufgerufen. Russland bestreitet, den Aufständischen mit Waffen zur Seite zu stehen. Die Feuerpause im Kriegsgebiet Donbass soll in der Nacht von Samstag auf Sonntag beginnen. Auch diesmal gilt als ungewiss, ob und wie lange sie beachtet wird.

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