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Mordfall Nemzow: Verdächtiger soll sich mit Granate getötet haben

Festnahmen im Mordfall Nemzow  

Verdächtiger soll sich mit Granate in die Luft gesprengt haben

08.03.2015, 12:51 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Mordfall Nemzow: Verdächtiger soll sich mit Granate getötet haben. Fünf Verdächtige wurden im Mordfall Nemzow bisher festgenommen. (Quelle: AP/dpa)

Fünf Verdächtige wurden im Mordfall Nemzow bisher festgenommen. (Quelle: AP/dpa)

Im Mordfall Boris Nemzow wurden inzwischen fünf Personen von der russischen Polizei festgenommen. Bei der Verhaftung eines weiteren Mannes soll es zu einem tödlichen Vorfall gekommen sein, berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax.

Dem Bericht zufolge habe die Polizei versucht, am Sonntag einen sechsten Verdächtigen in seiner Wohnung in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny festzunehmen. Er habe daraufhin eine Granate auf die Polizisten geworfen. Mit einer zweiten Granate habe er sich dann selbst in die Luft gesprengt und sei noch vor Ort gestorben. Wie es den Polizisten geht, wurde nicht vermeldet.

Tschetschenischer Polizist unter den Verdächtigen

Fünf Verdächtige seien hingegen festgenommen worden. Das teilte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Details waren zunächst nicht bekannt. Zuletzt hatten die Sicherheitsbehörden von drei Festnahmen berichtet. Bei den Verdächtigen handelt es sich demnach um Männer aus dem islamisch geprägten russischen Nordkaukasus. Zwei von ihnen sollen Geschwister sein.

Einer der Verdächtigen hat außerdem Medien zufolge jahrelang für eine Polizeieinheit in der russischen Kaukasus-Republik Tschetschenien gearbeitet. Er war rund zehn Jahre in einem Bataillon des tschetschenischen Innenministeriums aktiv. Ob er der Einheit zuletzt noch angehörte, war zunächst unklar.

Der 55-jährige Putin-Kritiker Nemzow war am Abend des 27. Februar in Sichtweite des Kremls im Zentrum Moskaus erschossen worden. Die Ermordung des Regierungsgegners löste in Russland und weltweit Bestürzung aus. Die Ermittler untersuchen unter anderem einen islamistischen oder nationalistischen Tathintergrund. Auch Nemzows scharfe Kritik an Russlands Ukraine-Politik nannten sie als ein mögliches Mordmotiv.

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