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Wegen Ukraine-Krise: USA liefern rund hundert Panzer ins Baltikum

"Abschreckung Russlands"  

USA liefern Panzer ins Baltikum

09.03.2015, 20:43 Uhr | AFP

Wegen Ukraine-Krise: USA liefern rund hundert Panzer ins Baltikum. Mitten in der Ukraine-Krise liefern die USA 100 Panzer ins Baltikum. (Quelle: dpa)

Machtdemonstration im Osten Europas: Die USA liefern Panzer in Lettlands Hauptstadt Riga. (Quelle: dpa)

Säbelrasseln im Osten Europas: Als Abschreckung gegenüber Russland haben die USA den drei baltischen Staaten rund hundert Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und andere Rüstungsgüter übergeben. Die Lieferung solle Russlands Präsident Wladimir Putin "unsere Entschlossenheit zeigen, dass wir zusammenstehen", sagte US-Generalmajor John R. O'Connor der Nachrichtenagentur bei der Übergabe der Rüstungsgüter im Hafen von Lettlands Hauptstadt Riga.

Zu der Lieferung an Lettland, Litauen und Estland gehören Panzer vom Typ "Abrams", Kampffahrzeuge vom Typ "Bradley", weitere gepanzerte Fahrzeuge (Humvees) und andere Ausrüstungsgüter. Sie würden dem Baltikum überlassen, "so lange dies zur Abschreckung der russischen Aggression erforderlich ist", sagte O'Connor.

Baltikum fürchtet gleiches Schicksal wie Ukraine

Die drei früheren Sowjetrepubliken sind seit 2004 in der Nato - auf sich allein gestellt hätten sie Russland militärisch nicht viel entgegenzusetzen. Moskaus Annexion der Krim und die Unterstützung der prorussischen Rebellen in der Ostukraine haben dem Baltikum die eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt. Russische Militärmanöver in der Region haben die Sorge noch angeheizt.

USA verlegen 3000 Soldaten für Manöver ins Baltikum

Zudem haben die USA 3000 Soldaten für ein Manöver ins Baltikum verlegt. Fast 750 Fahrzeuge sowie militärische Ausrüstung seien bereits per Schiff in der lettischen Hauptstadt Riga eingetroffen, teilte das Pentagon mit. Die 90-tägigen Militärübungen finden demnach im Rahmen der "Operation Atlantic Resolve" ("Atlantische Entschlossenheit") statt, die den NATO-Verbündeten in Lettland, Litauen und Estland die Solidarität der westlichen Allianz demonstrieren soll.

Die USA und die Europäische Union werfen Russland vor, den Kampf der Separatisten im Osten der Ukraine zu unterstützen. Moskau weist dies zurück.

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