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Islamischer Staat: 16-Jährige als IS-Braut nach Syrien gereist?

Seit Ende Februar verschwunden  

16-jährige Münchnerin als IS-Braut nach Syrien gereist?

14.03.2015, 08:11 Uhr | t-online.de

Islamischer Staat: 16-Jährige als IS-Braut nach Syrien gereist?. Die Verwandlung der Elif Ö. innerhalb eines Jahres. (Quelle: Facebook)

Die Verwandlung der Elif Ö. innerhalb eines Jahres. (Quelle: Facebook)

Die 16-jährige Schülerin Elif Ö. aus dem Münchener Vorort Neuried hat sich offenbar den sunnitischen Terroristen des Islamischen Staates (IS) in Syrien angeschlossen. Dort soll sie wohl Ehefrau eines Dschihadisten werden. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

In dem Bericht heißt es, das Mädchen sei bereits seit dem 28. Februar verschwunden. Am 1. März habe ihre Familie sie als vermisst gemeldet.

Über die Türkei soll sie nach Syrien gereist sein, um dort die Braut eines IS-Kämpfers zu werden.

Spuren verwischt

Die Schülerin soll vor ihrer Abreise alle Spuren verwischt haben: Ihr Facebook-Profil wurde gelöscht, die Handykarte zerstört. Mit dem Flugzeug reiste sie von München nach Istanbul, mit dem Bus ging es weiter nach Gaziantep an der syrischen Grenze.

Dort verliert sich ihre Spur. Doch nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" spricht vieles dafür, dass sie sich dem IS angeschlossen hat. Das bayerische Innenministerium bestätigte der Zeitung zumindest Elifs Verschwinden.

Elifs Verwandlung

Elifs Verwandlung habe vor einem Jahr begonnen: Ihren Lebensstil habe sie radikal verändert. Ältere Bilder zeigen einen Teenager mit bauchfreiem Top, Piercing und langen blondierten Haaren. Später trug sie Kopftuch und ein langes Gewand. Am Ende sogar einen Gesichtsschleier - nur noch ihre Augen waren zu sehen.

Unklar sei, ob das Mädchen Helfer in der Türkei oder in Syrien hatte. Vor ihrem Verschwinden habe sie sich in sozialen Netzwerken über Heiratsmöglichkeiten mit Gleichgesinnten ausgetauscht. Das Flugticket in die Türkei, schreibt die "Süddeutsche Zeitung", soll sie über eine Schulfreundin gekauft haben, der sie das Geld in bar gegeben habe.

Familie und Freunde von Elif suchen auf einer Facebook-Seite nach dem Mädchen: "Seit genau einer Woche bist du jetzt nicht mehr da, und der Schmerz in mir wird jeden Tag schlimmer", heißt es da.

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