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Wladimir Putin hält Sanktionen für "sinnlose Beschäftigung"

Jahrestag der Krim-Annexion  

Putin hält Sanktionen des Westens für "sinnlose Beschäftigung"

18.03.2015, 19:28 Uhr | rtr , dpa , AFP

Wladimir Putin hält Sanktionen für "sinnlose Beschäftigung". Russlands Präsident Wladimir Putin auf einer Veranstaltung zum Jahrestag der Krim-Annexion. (Quelle: Reuters)

Russlands Präsident Wladimir Putin auf einer Veranstaltung zum Jahrestag der Krim-Annexion. (Quelle: Reuters)

Am Jahrestag der Krim-Annexion durch Russland hat Staatschef Wladimir Putin bekräftigt, trotz der Sanktionen des Westens dem Druck nicht nachzugeben. Russland werde "alle Probleme überwinden, die man uns von außen auferlegen will", sagte der Präsident bei einer Großveranstaltung in Moskau.

Putin traf zunächst mit der Kreml-treuen Führung der Krim zusammen und trat danach vor die Menge, die vor dem Kreml den Jahrestag feierte. Die Krim sei "eine Angelegenheit von Millionen Russen, unseren Landsleuten, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchten", sagte Putin. Anschließend sang er zusammen mit der Menschenmenge die russische Nationalhymne.

Mehr als 100.000 Menschen vor dem Kreml

Vor dem Kreml war eine riesige Bühne für ein Konzert aufgebaut worden. Laut Polizei strömten 110.000 Menschen zusammen. Sie trugen russische Flaggen und Transparente mit der Aufschrift: "Zusammen sind wir unbesiegbar".

Das Konzert in Moskau war der Höhepunkt der mehrtägigen Feierlichkeiten zur Annexion der Krim. Auch auf der Schwarzmeer-Halbinsel gab es zahlreiche Veranstaltungen. Krim-Regierungschef Sergej Aksjonow sprach von "einer Feier unserer lang ersehnten Heimkehr".

Sanktionen eine "sinnlose Beschäftigung"

Am 16. März 2014 hatte die mehrheitlich russischsprachige Bevölkerung der Krim bei einem umstrittenen Referendum für den Anschluss an die Russische Föderation gestimmt. Putin besiegelte zwei Tage später die Angliederung. Die EU und die USA hatten die Annexion als Völkerrechtsbruch verurteilt und Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt. Die Versuche des Westens, das Land mit Sanktionen unter Druck zu setzen, bezeichnete Putin nun als "sinnlose Beschäftigung".

Mit Blick auf die Ukraine, die damals die Kontrolle über die Krim verlor, sagte er, Russland tue alles, um die "normalen bilateralen Beziehungen" wiederherzustellen. "Wir sind immer davon ausgegangen, dass Russen und Ukrainer ein Volk sind", sagte der Kremlchef.

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