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Bundeswehr bildet Jesiden im Kampf gegen Islamischen Staat aus

"Verlorene Heimat zurückerobern"  

Bundeswehr bildet jetzt auch Jesiden aus

22.06.2015, 10:10 Uhr | dpa

Bundeswehr bildet Jesiden im Kampf gegen Islamischen Staat aus. Eine Übung der Bundeswehr mit Peschmerga-Kämpfern - so sollen auch die Jesiden ausgebildet werden. (Quelle: dpa)

Eine Übung der Bundeswehr mit Peschmerga-Kämpfern - so sollen auch die Jesiden ausgebildet werden. (Quelle: dpa)

Die Bundeswehr geht in ihrem Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) im Nordirak einen Schritt weiter. "Ab heute bildet die Bundeswehr auch Jesiden im Krisen-Gebiet aus, die als Bataillon ihre verlorene Heimat von ISIS zurückerobern wollen", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen der "Bild"-Zeitung.

Die Maßnahme sei von den kurdischen Peschmerga-Kämpfern vorbereitet worden, die die Bundeswehr schon ausbildet und denen sie Waffen liefert. Die Kurden wollten damit deutlich machen, dass alle Volksgruppen und Religionen im Irak gemeinsam gegen die radikalen Sunniten vorgehen.

350.000 Jesiden im Irak

Die religiöse Minderheit der Jesiden stammt aus dem Irak, Syrien, der Türkei und dem Iran. Die Jesiden sind Kurden und lebten bisher vor allem in der Gegend um die nordirakische Stadt Mossul und im nahe gelegenen Sindschar-Gebirge. Beim IS-Vormarsch in die Region waren im vergangenen Sommer Hunderttausende Menschen von dort geflohen. Allein im Irak leben bis zu 350.000 Jesiden.

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