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China stationiert Kampfflugzeuge auf Paracel-Inseln

Konflikt im Südchinesischen Meer  

China stationiert Kampfjets auf umstrittener Insel

24.02.2016, 12:36 Uhr | AFP

China stationiert Kampfflugzeuge auf Paracel-Inseln. China hat Waffen und Kampfflugzeuge auf einer Insel stationiert, auf die auch andere Länder Anspruch erheben. (Quelle: Reuters/Archiv)

China hat Waffen und Kampfflugzeuge auf einer Insel stationiert, auf die auch andere Länder Anspruch erheben. (Quelle: Archiv/Reuters)

Laut US-Angaben hat China Kampfflugzeuge auf einer der Paracel-Archipels im Südchinesischen Meer stationiert. Die Maschinen seien auf der von Peking beanspruchten Woody-Insel, berichtete Fox-News unter Berufung auf zwei nicht genannte Regierungsvertreter.

Ein Sprecher des US-Pazifikkommandos bestätigte den Bericht, betonte aber, dass chinesische Kampfjets auch schon früher auf der Insel gewesen seien, auf die auch Taiwan und Vietnam Anspruch erheben.

Der chinesische Außenminister Wang Yi besucht derzeit seinen US-Kollegen John Kerry in Washington. Vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit China hatte die US-Marine Ende Januar ein Kriegsschiff in die Zwölf-Meilenzone rund um die von Peking beanspruchte Insel des Paracel-Archipels entsandt. Bei dem Einsatz sei es um die Verteidigung der "freien Schifffahrt im Südchinesischen Meer" gegangen.

Verhältnis zwischen USA und China angespannt

Peking hatte vergangene Woche erklärt, auf der Insel "Waffen" stationiert zu haben. Laut US-Angaben handelt es sich dabei um Boden-Luft-Raketen mit einer Reichweite von 200 Kilometern.

Das Verhältnis zwischen den USA und China ist wegen Pekings Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer angespannt. Peking vertritt die Ansicht, China habe Hoheitsrechte über nahezu das gesamte Südchinesische Meer, einschließlich der Küstengewässer anderer Staaten.

USA: China bedroht die freie Schifffahrt

Im Gebiet der von mehreren asiatischen Ländern beanspruchten Spratly-Inseln lässt Peking künstliche Inseln aufschütten. Am Montag wurden in den USA Satellitenbilder veröffentlicht, die den Aufbau einer Hochfrequenzradarstation auf den Spratlys zeigen sollen.

Washington wies Pekings Ansprüche auf die Gewässer um die künstlichen Inseln wiederholt zurück. Es wirft der Volksrepublik China vor, mit der Aufschüttung die freie Schifffahrt in der Region zu bedrohen, durch die ein Drittel der weltweiten Erdöltransporte verlaufen. Peking wiederum bezichtigt die USA der Machtdemonstration im asiatischen Pazifik.

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