Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Inselstreit: China bestellt G7-Diplomaten ein

Inselstreit im Südchinesischen Meer  

China bestellt G7-Diplomaten ein

12.04.2016, 17:57 Uhr | AFP, dpa

Inselstreit: China bestellt G7-Diplomaten ein. China baut seine Außenposten im Südchinesischen Meer aus. (Quelle: dpa)

China baut seine Außenposten im Südchinesischen Meer aus. (Quelle: dpa)

Aus Protest gegen die Erklärung zum Territorialstreit im Süd- und Ostchinesischen Meer hat China den Botschafter Japans und die Gesandten der anderen sieben großen Industrienationen (G7) ins Außenministerium einbestellt.

China sei "sehr unzufrieden" mit den Forderungen der sieben führenden Industriestaaten, sagte Außenamtssprecher Lu Kang. Die G7-Staaten sollten ihre "unverantwortlichen Worte und Taten einstellen" und sich an ihr Versprechen halten, sich im Inselstreit nicht auf eine Seite zu stellen.

G7-Außenminister suchen friedliche Lösung

Die USA werfen China vor, mit dem Aufschütten künstlicher Inseln die freie Schifffahrt im Südchinesischen Meer zu bedrohen. Bei einem Treffen mahnten die G7-Außenminister eine friedliche Lösung im sogenannten Inselstreit an. 

Beim G7-Treffen im japanischen Hiroshima sprachen sich US-Außenminister John Kerry und seine Kollegen gegen einseitige Maßnahmen aus, die den Status quo verändern und für zusätzliche Spannungen sorgen könnten.

China baut seine Außenposten aus

China streitet sich mit Japan um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Außerdem beansprucht die Volksrepublik fast das gesamte Südchinesische Meer, was für Spannungen mit mehreren asiatischen Ländern sorgt. Im Gebiet der umstrittenen Spratly-Inseln lässt Peking derzeit künstliche Inseln aufschütten, um Hafenanlagen und Flugplätze zu bauen.

Die USA wiesen Pekings Gebietsansprüche wiederholt zurück. Washington wirft China vor, mit der Aufschüttung die freie Schifffahrt in der Region zu bedrohen, durch die ein Drittel der weltweiten Erdöltransporte verlaufen. Peking wiederum wirft den USA eine Machtdemonstration im Pazifik vor. Tatsächlich zeigte das Pentagon zuletzt mit der Entsendung von Kriegsschiffen in das Gebiet Stärke.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sie können alles tragen, wenn Sie Sie sind
MY TRUE ME - Mode ab Größe 44
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal