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Israel: Vier Tote bei Anschlag in Tel Aviv

Schüsse im Zentrum von Tel Aviv  

Vier Tote bei Anschlag in Israel

09.06.2016, 07:11 Uhr | dpa, AP, AFP

Israel: Vier Tote bei Anschlag in Tel Aviv. Ermittler untersuchen den Tatort in Tel Aviv. (Quelle: dpa)

Ermittler untersuchen den Tatort in Tel Aviv. (Quelle: dpa)

Zwei palästinensische Attentäter haben im belebten Zentrum der israelischen Metropole Tel Aviv ein Blutbad angerichtet. Vier Menschen wurden durch Schüsse der Angreifer getötet, mehrere weitere Personen schwer verletzt.

Die Attentäter eröffneten nach Polizeiangaben am Abend im Sarona-Park das Feuer und schossen wahllos auf Passanten. Das ehemalige deutsche Templerdorf liegt direkt gegenüber von Israels Militärhauptquartier und Verteidigungsministerium. Es ist ein beliebtes Ausgehziel, das auch von vielen Touristen besucht wird.

Immer weiter auf Menschen geschossen

Augenzeugen berichteten, die Attentäter seien elegant gekleidet gewesen, hätten weiße Hemden und schwarze Hosen getragen. "Wir saßen in einem Straßencafé, wir feierten mit unserem Kind Geburtstag", erzählte eine Augenzeugin dem israelischen Fernsehen. "Ein Attentäter fing plötzlich neben uns an zu schießen. Wir rannten wie die Verrückten weg, er war erst hinter uns, dann bog er in eine Nebenstraße." Der Mann habe im Laufen immer weiter auf Menschen geschossen.

Ein Polizeisprecher teilte später mit, beide Attentäter seien gefasst. Einer von ihnen sei verletzt und werde im Krankenhaus behandelt. Der Bereich des Anschlags wurde weiträumig abgeriegelt. Anwohner wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Polizisten suchten die Umgebung ab, um sicher zu stellen, dass es nicht noch weitere Angreifer gab.

Welle der Gewalt seit Oktober

Bei einer Welle palästinensischer Anschläge sind seit Oktober 32 Israelis getötet worden. Mehr als 200 Palästinenser kamen ums Leben, die meisten davon bei den von ihnen verübten Anschlägen. Als Auslöser der Gewalt gilt ein Streit um Gebets- und Besuchsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem. Zuletzt hatte es allerdings weniger Anschläge gegeben.

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