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UN-Bericht: Millionen Menschen sind in Aleppo ohne Wasser

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Dramatischer UN-Bericht  

Millionen sind in Aleppo ohne Wasser

10.08.2016, 16:50 Uhr | AP, dpa

UN-Bericht: Millionen Menschen sind in Aleppo ohne Wasser. Die Lage der Menschen in Aleppo wird immer gefährlicher. (Quelle: Reuters)

Die Lage der Menschen in Aleppo wird immer gefährlicher. (Quelle: Reuters)

Die Kämpfe um Aleppo sorgen für eine dramatische Wasserknappheit in der Stadt: Nach einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef sind derzeit mehr als zwei Millionen Menschen von der Wasserversorgung abgeschnitten. Die Vereinten Nationen fordern eine Feuerpause.

Angriffe von vor rund einer Woche hätten die Wasserförderung unterbrochen, teilte die Organisation mit. Die ganze Stadt sei seit vier Tagen ohne fließendes Wasser. "Diese Einschränkungen kommen inmitten einer Hitzewelle, die Kinder einem großen Risiko wasserverursachter Krankheiten aussetzen", sagte die Unicef-Vertreterin für Syrien, Hanaa Singer. Es bleibe keine Zeit, um eine Ende der Kämpfe abzuwarten. "Das Leben von Kindern ist in ernsthafter Gefahr."

Zwei UN-Beamte forderten eine "humanitäre Feuerpause", um beschädigte Leitungen reparieren und Hilfsgüter liefern zu können. Die syrische Armee griff Aktivisten zufolge von Rebellen gehaltene Viertel an.

Anzahl der Zivilisten in belagerten Vierteln steigt

Seit islamistische Gruppen am Wochenende den Belagerungsring der Regierungstruppen um Viertel in Hand der Aufständischen durchbrachen und eine Verbindungsstraße unter Kontrolle der Regierung kappten, hat sich die Lage in Aleppo noch einmal verschärft. Verbündete von Syriens Präsident Baschar al-Assad aber auch seine Gegner brachten Verstärkung für eine erwartete neue Runde der Kämpfe in die Stadt.

Die Offensive der Rebellen habe die Zahl der Zivilisten, die in belagerten Vierteln lebten, auf nun mehr als zwei Millionen nach oben getrieben, sagten die UN-Beamten Yacoub El Hillo und Kevin Kennedy. Bisher war von rund 300.000 Zivilisten die Rede gewesen, die sich in von Rebellen kontrollierten Vierteln im Osten befinden und von Regierungstruppen eingeschlossen seien.

Den Belagerungsring hatte Assads Armee mit Hilfe von Verbündeten im Juli geschlossen. Am Wochenende durchbrach eine Allianz aus verschiedenen und teils extremen Rebellengruppen die Front im Süden und unterbrach zudem eine Verbindungsstraße, die die Regierungskräfte als Versorgungsroute in die Stadt genutzt hatten.

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