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Islamischer Staat: Türkei und US-Koalition starten Großoffensive

Angriff auf nordsyrische Stadt  

Türkei und US-Koalition starten Großoffensive gegen IS

24.08.2016, 08:48 Uhr | dpa, rtr

Islamischer Staat: Türkei und US-Koalition starten Großoffensive. In der Nacht bombardieren Kampfjets die syrische Stadt Dscharablus. (Quelle: dpa)

In der Nacht bombardieren Kampfjets die syrische Stadt Dscharablus. (Quelle: dpa)

Die Türkei und die US-geführte Koalition haben eine Großoffensive gegen Stellungen der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Nordsyrien begonnen. 

Türkische Streitkräfte griffen die IS-Verbände am frühen Mittwochmorgen in Dscharablus nahe der türkischen Grenze mit Artilleriefeuer an, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf offizielle Quellen berichtete. Dscharabulus befindet sich unter Kontrolle des IS.

Mission "Schutzschild Euphrat"

"Schutzschild Euphrat" nennt die Türkei die Mission. Dscharablus liegt direkt am Fluss Euphrat. Ein großes Gebiet auf der westlichen Seite des Flusses an der Grenze zur Türkei wird vom IS kontrolliert, das Gebiet östlich von den kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG), die von den USA unterstützt werden.

Aus Militärkreisen verlautete, türkische Spezialkräfte seien über die Grenze vorgerückt, um eine Passage zu eröffnen. Von einer Bodenoffensive könne aber noch nicht gesprochen werden.

 (Quelle: Stepmap) (Quelle: Stepmap)
Kampfflugzeuge der internationalen Koalition hätten den Vormarsch mit Luftangriffen begleitet. Die türkische Artillerie habe insgesamt 63 Ziele unter Beschuss genommen.

Dscharablus war bereits in den vergangenen Tagen Ziel türkischer Angriffe. Am Dienstag waren mehrere in Dscharablus abgefeuerte Geschosse in der türkischen Grenzstadt Karkamis eingeschlagen.

Auch Kurden im Visier der Türkei

Aber auch Stellungen der von den USA unterstützten syrischen Kurdenmiliz YPG waren Ziel der türkischen Armee -  kurz vor dem Besuch von US-Vizepräsident Joe Biden am Mittwoch in Ankara.

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hatte am Wochenende angekündigt, dass sich die Türkei "aktiver" in eine Lösung des Syrienkonfliktes einbringen werde. Nach dem Anschlag in Gaziantep vom Samstag legte Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach und forderte, die Grenze zu Syrien müsse vollständig vom IS "gesäubert" werden.

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