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Flüchtlingsgipfel in Wien: Merkel sichert weitere Hilfen zu

Flüchtlingsgipfel in Wien  

Weg über Balkanroute soll noch aussichtsloser werden

24.09.2016, 17:11 Uhr | dpa, AP, t-online.de

Flüchtlingsgipfel in Wien: Merkel sichert weitere Hilfen zu. Stacheldraht an der kroatisch-slowenischen Grenze: Seit März ist die Balkanroute geschlossen. (Quelle: dpa)

Stacheldraht an der kroatisch-slowenischen Grenze: Seit März ist die Balkanroute geschlossen. (Quelle: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Fortschritte bei der Bekämpfung der illegalen Migration. Im Vergleich zur Situation vor etwa einem Jahr sei sehr viel erreicht worden, sagte Merkel zum Abschluss eines Flüchtlingsgipfels von elf europäischen Staaten in Wien. Der Weg über die sogenannte Balkanroute soll für Flüchtlinge derweil noch aussichtsloser werden.

"Wir müssen praktisch und politisch sicherstellen, dass die westliche Balkanroute für illegale Migration für immer geschlossen ist", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk bereits vor Beginn des Treffens.

Asylbewerberzahlen wieder steigend

Die Route ist seit Anfang März für Flüchtlinge und andere Migranten ohne gültige Reisedokumente und Einreisevisa geschlossen. Jedoch sind nach einem deutlichen Rückgang zu Jahresbeginn die Asylbewerberzahlen in der Europäischen Union wieder gestiegen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, beklagte Merkel in Wien, dass seit Februar etwa 50.000 Asylbewerber über den Balkan illegal nach Deutschland gekommen seien.

"Unser Ziel muss sein, die illegale Migration so weit wie möglich zu stoppen", sagte Merkel und sicherte Griechenland und Italien weitere Hilfen zu. So werde Deutschland aus diesen Staaten mehrere hundert Migranten mit Bleiberecht pro Monat aufnehmen. Gerade diese Menschen bräuchten eine Perspektive.

Weitere Rückführungsabkommen in Planung

Zudem müsse die Rückführung von Menschen ohne Aussicht auf Asyl müsse verstärkt werden, so die Kanzlerin weiter. Dazu sollten die Rückführungsabkommen mit Staaten Nordafrikas sowie mit Afghanistan und Pakistan schnell fertig werden. Ähnliche Abkommen wie mit der Türkei sollten mit Ägypten und anderen afrikanischen Staaten geschlossen werden. "Wir wollen insgesamt Illegalität bekämpfen und Legalität stärken", sagte Merkel. 

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