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Schwere Explosion auf US-Stützpunkt in Afghanistan

Vier Tote und 14 Verletzte  

Schwere Explosion auf US-Stützpunkt in Afghanistan

12.11.2016, 07:56 Uhr | rtr, dpa

Schwere Explosion auf US-Stützpunkt in Afghanistan. Eine Satellitenaufnahme aus dem Jahr 2009 zeigt die Air Base in Bagram, Afghanistan. (Quelle: dpa)

Eine Satellitenaufnahme aus dem Jahr 2009 zeigt die Air Base in Bagram, Afghanistan. (Quelle: dpa)

In Afghanistan sind bei einer Explosion auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Bagram in Zentralafghanistan mindestens vier Menschen getötet worden. 14 Personen seien verletzt worden, teilte die Nato-Mission "Resolute Support" mit. 

Im Kurznachrichtendienst Twitter bekannten sich die radikal-islamischen Taliban zu der Explosion. Ein Sprecher der Islamisten, Sabihullah Mudschahid, erklärte, es habe sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt.

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Medienberichten zufolge soll sich ein Mann, der als Arbeiter getarnt war, Zugang zu der Basis verschafft und dort eine Sprengstoffweste gezündet haben. Die Verletzten würden medizinisch versorgt und die Umstände der Explosion untersucht, teilte die Nato-Mission, deren Auftrag die Ausbildung und Beratung afghanischer Sicherheitskräfte ist, weiter mit.

"Es hat Opfer gegeben", heißt es in einer in Kabul verbreiteten Mitteilung von "Resolute Support". Die Explosion habe sich am Morgen gegen 5.30 Uhr Ortszeit ereignet. Medizinische Teams und zusätzliche Sicherheitsverbände seien im Einsatz. Von Seiten des US-Militärs gab es vorerst keine Stellungnahme zu dem Vorfall.

Größter Stützpunkt der US-Truppen

Bagram ist der größte Stützpunkt der US-Truppen in Afghanistan. Dort befindet sich auch das Hauptquartier der US-Streitkräfte. Gegenwärtig sind noch knapp 10.000 US-Soldaten im Land.

Erst am Donnerstagabend hatten Taliban das deutsche Generalkonsulat in Masar-i-Scharif im Norden Afghanistans angegriffen. Dabei starben mindestens vier Menschen, weitere 128 wurden verletzt. Deutsche blieben dabei unversehrt. Als Grund für ihren Angriff führten die Taliban später deutsche Unterstützung für einen US-Luftangriff in der Provinz Kundus an, bei dem Anfang November auch rund 30 Zivilisten getötet worden waren.

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