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Istanbul-Anschlag: Erdogan lässt über 200 Menschen verhaften

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235 Festnahmen nach Anschlägen  

Erdogan: "Attentäter werden einen hohen Preis bezahlen"

12.12.2016, 17:01 Uhr | AP

Istanbul-Anschlag: Erdogan lässt über 200 Menschen verhaften. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Beerdigung eines der am Samstag bei dem Anschlag vor dem Fußballstadion von Besiktas in Istanbul ums Leben gekommenen Polizisten. (Quelle: AP/dpa)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Beerdigung eines der am Samstag bei dem Anschlag vor dem Fußballstadion von Besiktas in Istanbul ums Leben gekommenen Polizisten. (Quelle: AP/dpa)

Nach dem Doppelanschlag in der Türkei hat die Polizei in landesweiten Razzien 235 Menschen festgenommen. Dabei seien unter anderem die Chefs der prokurdischen Partei HDP in Istanbul und Ankara in Gewahrsam genommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die 235 Festgenommenen hätten demnach "im Namen einer Terrororganisation" gehandelt und "Terrorpropaganda über soziale Medien verbreitet". Ein großer Teil solle Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gehabt haben.

Präsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, die Attentäter würden "einen hohen Preis zahlen" und kündigte Vergeltung an. Bereits am Sonntagabend flogen türkische Kampfflugzeuge Angriffe auf die PKK im Nordirak. Laut Anadolu bombardierten sie das Hauptquartier der kurdischen Rebellen in der nordirakischen Region Sap sowie nahegelegene Bunker und Geschützstellungen.

In der Zeitung "Hürriyet" warfen Kolumnisten der Regierung vor, auf blinde Rache zu setzen, ohne eine klare Strategie zu haben, um der Welle von Anschlägen ein Ende zu setzen. "Es reicht mit dem Präsidenten, dem Ministerpräsidenten, dem Innenminister und anderen, die sich in leere politische Rhetorik flüchten und eine Vergeltungskampagne gegen den Terrorismus versprechen. Es ist Zeit zu handeln", hieß es.

44 Todesopfer bei den Anschlägen am Samtstag

Bei den Anschlägen auf die Polizei in Istanbul waren am Samstagabend 44 Menschen getötet worden, größtenteils Polizisten. Zu den Taten bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), eine kurdische Extremistengruppe, die der PKK nahe stehen soll.

Die türkischen Sicherheitskräfte gehen bereits seit dem gescheiterten Militärputsch im Juli hart gegen kurdische Oppositionspolitiker vor. Unter anderem wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der HDP festgenommen. Zudem wurden dutzende prokurdische Bürgermeister im Südosten des Landes festgenommen.

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