Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextTexas: Witwer von getöteter Lehrerin gestorbenSymbolbild fĂŒr einen TextGNTM: Sie ist das neue TopmodelSymbolbild fĂŒr einen TextNeuer Hertha-Trainer wohl gefundenSymbolbild fĂŒr einen TextDepeche-Mode-Star Andy Fletcher ist totSymbolbild fĂŒr einen TextFestnahmen bei Queen-LeibgardeSymbolbild fĂŒr einen TextEx-Formel-1-Boss Ecclestone verhaftetSymbolbild fĂŒr einen TextTodesstrafe: Irak verbietet Kontakt nach IsraelSymbolbild fĂŒr einen TextRTL-Moderatorin sorgt fĂŒr SchockmomentSymbolbild fĂŒr einen TextCathy Hummels postet Foto mit MatsSymbolbild fĂŒr einen TextSpektakulĂ€re Gruselfunde auf Google MapsSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserBorussia Dortmund: Sponsor rechnet mit Mannschaft ab

Der Genozid und Deutschlands heimliche Hilfe

  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe

13.07.2020Lesedauer: 7 Min.
General Suharto (links) im Kreise seiner GenerĂ€le: 1965 greift er in Indonesien nach der Macht. Es folgt ein Blutbad. BND-Dokumente weisen auf deutsche UnterstĂŒtzung hin.
General Suharto (links) im Kreise seiner GenerĂ€le: 1965 greift er in Indonesien nach der Macht. Es folgt ein Blutbad. BND-Dokumente weisen auf deutsche UnterstĂŒtzung hin. (Quelle: imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Als indonesische MilitĂ€rs 1965 nach der Macht griffen, unterstĂŒtzte Deutschland wahrscheinlich den Putsch. Das geht aus bislang geheimen Akten hervor, die t-online.de vorliegen. Es folgten Massaker.

Bislang geheime Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) erhĂ€rten den Verdacht, dass die Bundesrepublik Deutschland die indonesischen MilitĂ€rs beim Putsch 1965 unterstĂŒtzte. Der MachtĂŒbernahme durch die antikommunistischen GenerĂ€le folgte ein Genozid mit Hunderttausenden Toten. Bis heute mussten sich TĂ€ter nicht vor Gericht verantworten. Nun steht eine deutsche Mitverantwortung fĂŒr Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Debatte.

Kampagne der Gewalt gegen Zivilisten

Der blutige Machtkampf begann mit mehreren Morden an hochrangigen MilitĂ€rs am 30. September 1965. Im Anschluss machten GenerĂ€le die an der Regierung beteiligte Kommunistische Partei fĂŒr den angeblichen Coup verantwortlich. Es folgte eine Kampagne der Gewalt gegen Zivilisten – um schließlich PrĂ€sident Sukarno zu entmachten, dessen national-kommunistischen Kurs die MilitĂ€rs ablehnten. Nach monatelangem Ringen kam General Suharto an die Macht.

Truppen in den Straßen von Jakarta, Anfang Oktober 1965: Es folgen Massaker an der Zivilbevölkerung.
Truppen in den Straßen von Jakarta, Anfang Oktober 1965: Es folgen Massaker an der Zivilbevölkerung. (Quelle: imago-images-bilder)

t-online.de hat umfangreiche Dokumente aus den BestĂ€nden des Bundesnachrichtendienstes ausgewertet, die eine Kooperation der Bundesrepublik mit den MilitĂ€rs belegen. Eine Akte etwa schildert Überlegungen, die Putschisten heimlich mit 1,2 Millionen D-Mark zu finanzieren. Ein Dokument aus anderer Quelle legt nahe, dass Gelder flossen – und der spĂ€tere BundesprĂ€sident Karl Carstens dafĂŒr verantwortlich sein könnte.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Depeche Mode in Trauer: Andy Fletcher ist tot
Depeche Mode: Keyboarder Andy Fletcher, SĂ€nger Dave Gahan und Gitarrist Martin Gore.


BND-Bericht schildert "Abschlachten"

Die Akten stĂŒtzen damit bisherige t-online.de-Recherchen, nach denen das AuswĂ€rtige Amt frĂŒhzeitig ĂŒber die PutschplĂ€ne in Indonesien informiert war und finanzielle UnterstĂŒtzung in Form von Krediten zusicherte. Sie legen darĂŒber hinaus den Verdacht einer deutschen Mitverantwortung fĂŒr die Massaker nahe.

Deutschland unterstĂŒtzte auch im Nachgang des Putsches ĂŒber Jahrzehnte das dortige MilitĂ€rregime unter General Suharto. Eine "Verstrickung deutscher Stellen" in die Ereignisse der Jahre 1965 und 1966 stritt die Bundesregierung bislang allerdings vehement ab.

Man Under Gunpoint by Indonesian Army
Ein angeblicher Sympathisant der Kommunisten wird 1965 von indonesischen MilitĂ€rs verhaftet: Deutschland wird anschließend ĂŒber Jahrzehnte die antikommunistische Junta unterstĂŒtzen. (Quelle: getty-images-bilder)

Die t-online.de vorliegenden Akten lassen diese Darstellung zweifelhaft erscheinen: Ein auf den 3. November 1965 datierter BND-interner Bericht mit dem Betreff "Föhrenwald" schildert "ein regelrechtes Abschlachten von Kommunisten". Nur fĂŒnf Tage spĂ€ter, am 8. November, wird dann in einem weiteren Dokument die "dringende Bitte" der indonesischen GenerĂ€le an Deutschland erörtert. Es geht um "Geldmittel, die – aus naheliegenden GrĂŒnden – nicht der indonesischen Staatskasse entnommen werden können".

Bargeld fĂŒr die "SĂ€uberungsaktion"

Die Junta erhofft sich demnach eine Barzahlung in Höhe von 1,2 Millionen D-Mark fĂŒr die Fortsetzung der "antikommunistischen SĂ€uberungsaktion". Das Geld werde "hauptsĂ€chlich fĂŒr Sonderaktionen gegen KP-FunktionĂ€re und zur DurchfĂŒhrung von gesteuerten Demonstrationen benötigt", heißt es in der Akte. Außerdem solle damit "antikommunistisches Propagandamaterial" hergestellt und verteilt werden.

FĂŒr die Massaker spielen solche Demonstrationen und Materialien damals eine wichtige Rolle. Mit ihnen wird der Zorn der Massen geschĂŒrt. Sie schaffen eine AtmosphĂ€re der Gewalt, die nicht selten direkt in Pogrome mĂŒndet. Das MilitĂ€r ĂŒbernimmt dabei – wenn es nicht gleich selbst zur Tat schreitet – eine koordinierende Rolle fĂŒr eilig bewaffnete Milizen.

Die bislang geheime Akte des Bundesnachrichtendienstes: Die MilitĂ€rs baten Deutschland um UnterstĂŒtzung der "SĂ€uberungsaktion".
Die bislang geheime Akte des Bundesnachrichtendienstes: Die MilitĂ€rs baten Deutschland um UnterstĂŒtzung der "SĂ€uberungsaktion". (Quelle: BND/t-online.de)

Die in den Akten belegte Überlegung ist brisant – das ist dem Verfasser des Eintrags schon damals bewusst. WĂ€hrend an der ZweckmĂ€ĂŸigkeit der Zahlung "nicht zu zweifeln" sei, sieht er erhebliche Risiken:

  • "Eine etwaige Hilfe in der vorgesehenen Art könnte jedoch – bei Bekanntwerden – sowohl fĂŒr den Geldgeber wie auch fĂŒr den EmpfĂ€nger kaum ĂŒbersehbare Folgen haben. Eine derartige UnterstĂŒtzung kann daher ĂŒberhaupt nur unter schĂ€rfster Abschirmung der Übermittlungswege gegeben werden."


Es ist unklar, wie genau der Bundesnachrichtendienst und die Bundesregierung damals mit dieser Bitte aus Indonesien verfahren: WĂ€hrend das vorliegende Dokument mit dem handschriftlichen Vermerk "Abgelehnt Nichteinmischung" gekennzeichnet ist, hĂ€lt der Bundesnachrichtendienst unter anderem die zugehörige "Beschaffungsbitte" aus GrĂŒnden des nachrichtendienstlichen Methodenschutzes weiter zurĂŒck. Sie ist ebenfalls auf den 8. November 1965 datiert. Über ihren genauen Inhalt ist nichts bekannt.

"Berater, GerÀte, Geld"

Weitere Hinweise sprechen jedoch dafĂŒr, dass schließlich Geld geflossen ist. So liegt t-online.de nun ein Dokument in Kopie vor, das der Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom laut eigenen Angaben aus einem Nachlass erhalten hat. Es soll sich um den Entwurf eines Vortrags des spĂ€teren BND-Chefs Gerhard Wessel vor dem Vertrauensgremium des Bundestags handeln. Darin heißt es wörtlich:

  • "Im Oktober 1965 bereits bestehende enge Verbindungen zum indonesischen strategischen ND [Nachrichtendienst, Anm. d. Red.] ermöglichten UnterstĂŒtzung (Berater, GerĂ€te, Geld) des indonesischen ND und militĂ€rischer Sonderorgane bei Zerschlagung der KPI (und Entmachtung Sukarnos – Steuerung und UnterstĂŒtzung von Demonstrationen)."


t-online.de konnte das Dokument nicht unabhĂ€ngig verifizieren, es enthĂ€lt allerdings nachweislich richtige Angaben ĂŒber andere BND-Auslandsoperationen. Die AusfĂŒhrungen von 1968 sind zudem aufgrund der t-online.de vorliegenden BND-Akten und weiterer Quellen plausibel.

Denn nicht nur belegen die bislang geheimen Dokumente eine ĂŒber Jahre andauernde Kooperation der beiden Geheimdienste: So enthalten sie beispielsweise AusfĂŒhrungen ĂŒber LehrgĂ€nge fĂŒr hochrangige indonesische MilitĂ€rs in den Jahren 1962 und 1963 auf westdeutschem Boden. Auch lassen andere Dokumente ein weiteres Detail des Wessel-Vortrags möglich erscheinen.

Karl Carstens und die "Sondermittel"

Demnach habe es sich bei den deutschen Zahlungen um "Sondermittel" gehandelt – freigegeben durch den spĂ€teren BundesprĂ€sidenten Karl Carstens, damals noch StaatssekretĂ€r im AuswĂ€rtigen Amt. Seine damalige Verwicklung in verdeckte WaffengeschĂ€fte unter Beteiligung des BND ist durch den Historiker Peter Hammerschmidt belegt. FĂŒr die Richtigkeit der Behauptung spricht zudem eine zeitliche Parallele.

Der spÀtere BundesprÀsident Karl Carstens: Als damaliger StaatssekretÀr im AuswÀrtigen Amt trifft er sich mit einem Mittelsmann der GenerÀle.
Der spÀtere BundesprÀsident Karl Carstens: Als damaliger StaatssekretÀr im AuswÀrtigen Amt trifft er sich mit einem Mittelsmann der GenerÀle. (Quelle: ullstein-bild)

Denn am 26. November 1965 wird der indonesische Brigadegeneral Achmed Sukendro in der deutschen Hauptstadt Bonn empfangen. Der ehemalige Geheimdienstler gehört zum engsten Umfeld des in den BĂŒrgerkriegswirren ermordeten Armeechefs Ahmad Yani, der seinerseits gute Beziehungen zu Deutschland unterhielt.

Auch zu Sukendro pflegen die deutschen Diplomaten ein vertrauensvolles VerhÀltnis. Das geht aus Akten des AuswÀrtigen Amts hervor, die der Historiker Till Florian Tömmel ausgewertet hat. Der Botschafter in Jakarta schÀtzt den General als "einen der fÀhigsten und energischsten Antikommunisten". Im Vorfeld des Treffens kabelt er an StaatssekretÀr Carstens: "Schon vor Monaten" habe Sukendro ihm gesagt, "die Armee warte nur auf den Vorwand, die Kommunisten zu vernichten".

Ein Treffen mit dem "Herrn Minister"

Eine Absicht, die im AuswĂ€rtigen Amt auf Wohlwollen trifft. In Bonn verhandeln der spĂ€tere BundesprĂ€sident und der General offiziell ĂŒber wirtschaftliche UnterstĂŒtzung – abhĂ€ngig ist sie offenbar davon, dass Indonesien seinen antikommunistischen Kurs fortsetzt. Das Memo des Treffens ist von Carstens gezeichnet. Darin heißt es auch, Außenminister Gerhard Schröder habe Sukendro empfangen. Ein außergewöhnlicher Kontakt fĂŒr einen MilitĂ€r ohne offizielle diplomatische Funktion.

Loading...
Loading...
Loading...

Was nicht in den Akten steht: Es ist zu dieser Zeit nicht Sukendros einzige Reise.

Memo ĂŒber das Treffen mit Sukendro: Auch der "Herr Minister" habe den General empfangen, hĂ€lt Carstens fest.
Memo ĂŒber das Treffen mit Sukendro: Auch der "Herr Minister" habe den General empfangen, hĂ€lt Carstens fest. (Quelle: Till Florian Tömmel/AuswĂ€rtiges Amt)

Experten gilt der MilitĂ€r als SchlĂŒsselfigur fĂŒr den damals im Aufbau befindlichen Völkermord-Apparat und wichtigste Schnittstelle der GenerĂ€le ins Ausland. Dort und in Indonesien selbst ist Sukendro damals in die psychologische KriegsfĂŒhrung gegen die Kommunisten eingebunden, die binnen kĂŒrzester Zeit in Genozid eskaliert.

Die Reisen des Generals

Im November 1965 ist der General fĂŒr die Putschisten auf Beschaffungstour: Wie aus Akten des US-Außenministeriums hervorgeht, hat er bereits die US-Botschaft in Thailand um verdeckte UnterstĂŒtzung gebeten. Die Amerikaner sollen medizinische AusrĂŒstung, FunkgerĂ€te und Waffen zur VerfĂŒgung stellen. Damit beabsichtigt das MilitĂ€r laut damaliger EinschĂ€tzung der Diplomaten, muslimische und nationalistische Milizen zu bewaffnen.

Muslimische Studenten bei einer antikommunistischen Demonstration in Jakarta, Oktober 1965: Gesteuerte Kundgebungen dienten dem MilitÀr zur Anheizung der Massen.
Muslimische Studenten bei einer antikommunistischen Demonstration in Jakarta, Oktober 1965: Gesteuerte Kundgebungen dienten dem MilitÀr zur Anheizung der Massen. (Quelle: imago-images-bilder)

Bei den Massakern werden diese Gruppen spĂ€ter eine wichtige Rolle spielen. Das ist sowohl den Amerikanern als auch den Deutschen zu dieser Zeit bereits bewusst. Die USA haben erste Berichte ĂŒber Massenmorde bereits am 27. Oktober von ihrer Botschaft in Jakarta erhalten. Am 3. November heißt es dann im "Föhrenwald"-Bericht des Bundesnachrichtendienstes, der t-online.de vorliegt:

  • "Auf Mittel- und Ostjava erfolgte zunĂ€chst ein regelrechtes Abschlachten von Kommunisten, in erster Linie durch fanatische Moslems. (...) Man lĂ€sst zumindest seitens der ArmeefĂŒhrung diesen anarchistischen Geschehnissen bewusst freien Lauf (...). Die vielen antikommunistischen Aktionen (...) sind selbstverstĂ€ndlich von der ArmeefĂŒhrung sorgfĂ€ltig vorbereitet und die Bereitschaft der Massen (...) hierfĂŒr geweckt."


Ob die Waffen von den Amerikanern schließlich auf den Weg gebracht werden, ist bis heute unklar. Sukendro behauptet es in spĂ€teren Interviews. Sicher ist aber, dass dem zustĂ€ndigen US-Ausschuss zumindest die Lieferung von Medizin und FunkgerĂ€ten zur Bewilligung vorgelegt wird. Auch 50 Millionen Rupiah sollen fĂŒr den antikommunistischen Kampf fließen: "Die Chancen einer Entdeckung oder anschließenden EnthĂŒllung unserer UnterstĂŒtzung sind in diesem Fall so minimal, wie sie bei einer Geheimoperation nur sein können."

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Stellt Deutschland den MilitĂ€rs damals eine Ă€hnliche UnterstĂŒtzung? "Unter schĂ€rfster Abschirmung der Übermittlungswege", wie in der BND-Akte angedacht? Koordinieren sich die Deutschen dafĂŒr mit den US-Amerikanern? Bislang ließen sich Hinweise darauf abseits dĂŒnn belegter Presseberichte nicht finden. Die Gesamtschau der Akten könnte das nun Ă€ndern.

"Die Dokumente scheinen eine Mitverantwortung Deutschlands fĂŒr die vorsĂ€tzliche und ungesetzliche Tötung von etwa einer halben Million Zivilisten zu zeigen sowie fĂŒr die Masseninternierung von etwa einer Million weiterer", sagte Historiker Geoffrey B. Robinson von der University of California in Los Angeles t-online.de. "Das wĂŒrden wir heute Verbrechen gegen die Menschlichkeit nennen."

Dokumentarfilmer Joshua Oppenheimer, der zwei international preisgekrönte Filme ĂŒber den Genozid in Indonesien drehte, sagte t-online.de: "Der Genozid war eine der grĂ¶ĂŸten GrĂ€ueltaten seit dem Holocaust. Dass er 20 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg in Teilen vom deutschen Staat begangen worden sein könnte, ist schrecklich und herzzerreißend."

Mit "Konsequenz und HĂ€rte" ausgeschaltet

Unwissenheit jedenfalls kann bei den damaligen Entscheidungen der Bundesregierung keine Rolle gespielt haben: Am 11. Oktober 1965 erfuhr die Botschaft von den PutschplÀnen des MilitÀrs, am 27. Oktober berichtete sie Bonn von tödlicher Gewalt. Am 3. November schildert der nun vorliegende BND-Bericht das "Abschlachten von Kommunisten", am 14. Dezember berichtet der deutsche Botschafter dem AuswÀrtigen Amt von mindestens 128.000 Toten und vermutlich mehreren Hunderttausend Inhaftierten. Zeitgleich stehen die Diplomaten in Kontakt mit den MilitÀrs und verhandeln wirtschaftliche Hilfen.

Einige Jahre spĂ€ter schrieb der damalige BND-Chef Reinhard Gehlen in seiner Autobiografie, das MilitĂ€r habe die Kommunistische Partei mit "Konsequenz und HĂ€rte" ausgeschaltet. Über Jahrzehnte war das indonesische Regime anschließend enger VerbĂŒndeter der Bundesrepublik. GestĂŒtzt durch Waffenlieferungen und Wirtschaftskredite. General Suharto galt noch Kanzler Helmut Kohl als "treuer Freund Deutschlands".

Weitere Artikel

Geheimakten ausgewertet
Deutschland deckte blutigen Putsch
Man Under Gunpoint by Indonesian Army

Genozid in Indonesien
Der BundesprÀsident und die Putschisten
Karl Carstens im Jahr 1974: Gab er Sondermittel zur UnterstĂŒtzung der indonesischen Putschisten frei?

Genozid in Indonesien
"Die TÀter konnten gar nicht aufhören, zu prahlen"
Prahlende TÀter, schweigende Opfer: Regisseur Joshua Oppenheimer verarbeitete den Völkermord in Indonesien in zwei preisgekrönten Filmen.


Lesen Sie HIER, warum ein antikommunistisches Indonesien der Bundesregierung so wichtig war.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Patrick Diekmann
  • Marc von LĂŒbke-Schwarz
Von Patrick Diekmann und Marc von LĂŒpke
BundesregierungBundestagDeutschlandGerhard SchröderIndonesienMilitÀr
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website