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Russisches Kriegsschiff kollidiert fast mit Zerstörer der USA – Video

Mannschaft verweigert Kursänderung  

Russisches Kriegsschiff kollidiert fast mit US-Zerstörer

Von Sonja Eichert

12.01.2020, 14:28 Uhr
USA: Bedrohliche Begegnung von US-Zerstörer und russischem Kriegsschiff

Im Nordarabischen Meer ist es am Donnerstag zu einer bedrohlichen Begegnung gekommen. Ein russisches Kriegsschiff näherte sich aggressiv einem Zerstörer der US-Marine. (Quelle: t-online.de)

Bedrohliche Begegnung: Diese Aufnahmen aus dem Nordarabischen Meer zeigen, wie nahe sich der US-Zerstörer und das russische Kriegsschiff kamen. (Quelle: t-online.de)


Bedrohliches Aufeinandertreffen im Mittleren Osten: Ein russisches Kriegsschiff nähert sich einem US-Zerstörer und weigert sich auszuweichen. Die Schiffe kommen sich gefährlich nah.

Am Donnerstag kam es im Mittleren Osten zu einem heiklen Aufeinandertreffen: Ein russisches Kriegsschiff näherte sich aggressiv einem Zerstörer der US-Marine und wich erst im letzten Moment aus. Der US-Fernsehsender CNN hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Wie bedrohlich nahe sich die beiden Schiffe kamen, sehen Sie oben im Video.

Die USS Farragut war nach Angaben der US-Marine im Nordarabischen Meer als Begleitung eines Flugzeugträgers unterwegs, als sich das russische Schiff näherte. Laut einem offiziellen Statement haben die US-Amerikaner daraufhin fünf Warntöne abgegeben und das russische Schiff so zur Kursänderung aufgefordert. Dies habe den internationalen Regeln entsprochen. Die russische Mannschaft reagierte jedoch zunächst nicht und behielt ihren Kurs bei voller Fahrt bei. Die Marine-Einheit, zu der die USS Farragut gehört, veröffentlichte zwei Videos des Vorfalls auf Twitter.

Erst nachdem direkter Funkkontakt zwischen den Brücken der zwei Kriegsschiffe bestanden habe, hätten die Russen abgewendet, berichtet CNN. Das russische Schiff habe sich bis auf knapp 55 Meter an das Heck des US-Zerstörers angenähert.

Dem Statement der US-Marine zufolge war vor allem durch die anfängliche Verweigerung der Russen das Kollisionsrisiko hoch. Die Streitkräfte blieben nun "wachsam" und seien "darauf vorbereit, professionell zu reagieren".

Verwendete Quellen:

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