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Bush-Vize Cheney mit Atemnot im Krankenhaus

USA  

Bush-Vize Cheney mit Atemnot im Krankenhaus

09.01.2006, 13:28 Uhr | AFP, dpa

US-Vizepräsident Dick Cheney ist wegen Atemproblemen vorübergehend im Krankenhaus behandelt worden. Er wurde in der Nacht eingeliefert, konnte die Klinik am Montag aber wieder verlassen.

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Medikament nicht vertragen
Wie eine Cheney-Sprecherin mitteilte, erlitt der 64-Jährige infolge einer Behandlung ein Ödem. Die gefährliche Wasseransammlung im Körper wurde nach Angaben des George-Washington-Hospitals mit einem harntreibenden Mittel behandelt. Auslöser der Probleme war ein entzündungshemmendes Medikament, das Cheney wegen Problemen an den Füßen eingenommen hatte.

Schon vier Herzinfarkte
Cheney blickt bereits auf eine lange Krankengeschichte zurück. Seit 1978 erlitt er ingesamt vier Herzinfarkte. 1988 unterzog er sich einer vierfachen Bypass-Operation. Im Juni 2001 wurde ihm ein so genannter Defibrillator eingesetzt, mit dem Herzmuskelstörungen durch Stromstöße beseitigt werden können. Im vergangenen September ließ sich Cheney wegen einer krankhaften Erweiterung der Schlagader (Aneurysma) an beiden Knien operieren.

Bush-Vertrauter
Cheney zählt zu den engsten Vertrauten von US-Präsident George W. Bush. Er übernahm schon vor drei Jahrzehnten eine zentrale Position in der US-Politik, als ihn der damalige Präsident Gerald Ford zu seinem Stabschef machte. 1989 holte ihn Bushs Vater in sein Kabinett. Cheney war Verteidigungsminister, als George Bush senior wegen der Kuwait-Invasion einen ersten Krieg gegen den Irak führte. Sein Studium an der Elite-Universität Yale hatte Cheney nach wenigen Semestern abgebrochen. Neben den politischen Funktionen betätigte er sich auch als Wirtschaftsmanager und verdiente als Chef des Ingenieur- und Baukonzerns Halliburton hohe Millionenbeträge.


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