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Der Ausgang ist wieder offen

Clinton siegt in Texas und Ohio  

Der Ausgang ist wieder offen

05.03.2008, 06:57 Uhr

Columbus: Clinton feiert ihren Vorwahlsieg in Ohio (Foto: Reuters)Columbus: Clinton feiert ihren Vorwahlsieg in Ohio (Foto: Reuters) Hillary Clinton hat bei den US-Vorwahlen den Siegeszug ihres Konkurrenten Barack Obama gestoppt: Nach einer stundenlangen Zitterpartie wurde Clinton zur Siegerin der Vorwahlen in Texas erklärt - dem US-Staat, der nach Alaska die zweitgrößte Ausdehnung und nach Kalifornien die zweithöchste Bevölkerungszahl hat. Die Demokratin errang in dem Bundesstaat einen knappen Sieg gegen Obama, wie mehrere US-Fernsehsender in der Nacht zu Mittwoch unter Berufung auf eine Teilauszählung der Stimmen berichteten. Nach Auszählung von drei Vierteln der Stimmen konnte sie mit etwa 51 Prozent rechnen, Obama mit 48 Prozent.

Foto-Serie Wahlkrimi in Texas und Ohio

1451 zu 1365

Auch in den Bundesstaaten Ohio und Rhode Island besiegte die frühere First Lady ihren schärfsten Konkurrenten. Obama trug lediglich in dem kleinen Neuengland-Staat Vermont mit 60 Prozent der Stimmen den Sieg davon. Jetzt erst gehe der "historische Kampf" um die demokratische Nominierung richtig los, kündigte Clinton an. Laut CNN verfügt sie jetzt über 1365 Delegierten-Stimmen, Obama über 1451.

Entscheidende Vorwahlen Clinton schließt in Umfragen auf
Umfrage Obama wird immer beliebter

Wende nach elf Niederlagen?

Der Ausgang des Zweikampfs um die demokratische Nominierung ist damit nach elf Vorwahlsiegen Obamas in Folge seit dem "Super-Tuesday" im Februar wieder völlig offen. Zwar liegt Obama bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag weiter vorn. Der Koordinator der Bundesregierung für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit, Karsten Voigt, sagte jedoch auf "n-tv", die größte Sogwirkung gehe nach den jüngsten Siegen wieder von Hillary Clinton aus.

Duell Clinton-Obama löst Rekordbeteiligung aus

Nach Auszählung von über 80 Prozent der Wahlbezirke lag Clinton in Ohio mit 56 Prozent der Stimmen vorn, Obama kam lediglich auf 42 Prozent. Bei den Demokraten gab es eine Rekordbeteiligung der Wähler, hieß es. Texas hat rund 23,5 Millionen Einwohner, Ohio etwa 11,5 Millionen. In Rhode Island leben etwa eine Million Menschen, in Vermont rund 624.000.

So könnte theoretisch das nächste Präsidentenpaar aussehen: John und Cindy McCain nach dessen Sieg in Texas (Foto: Reuters)So könnte theoretisch das nächste Präsidentenpaar aussehen: John und Cindy McCain nach dessen Sieg in Texas (Foto: Reuters)

McCain wird Kandidat

Bei den Republikanern ist Senator John McCain nach Siegen bei allen vier Vorwahlen die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl am 4. November sicher. Der 71 Jahre alte Vietnam-Veteran ging bei den Abstimmungen in Vermont, Ohio, Texas und Rhode Island als klarer Sieger ins Ziel.

Huckabee gibt auf

Nach einer CNN-Zählung kommt McCain auf mindestens 1195 Delegiertenstimmen bei dem Parteitag der Republikaner Anfang September, 1191 Delegierte sind für die Nominierung nötig. McCains Rivale, Mike Huckabee, landete bei den Abstimmungen weit abgeschlagen hinter McCain und erklärte seinen Ausstieg aus dem Rennen um die Kandidatur.

Senator steht zum Irak-Krieg

Noch am Wahlabend läutete der Senator aus Arizona bereits den Kampf ums Weiße Haus ein. "Der wichtigste Teil des Wahlkampfs beginnt jetzt", sagte er strahlend vor jubelnden Anhängern in der texanischen Stadt Dallas. "Ich werde die Entscheidung verteidigen, dass Saddam Husseins Regime vernichtet wurde", sagte McCain. Er kündigte an, von Verbündeten künftig mehr Engagement im Afghanistan-Krieg einzufordern. US-Präsident George W. Bush will US-Medien zufolge bereits am Mittwoch seine Unterstützung für die Kandidatur des Senators erklären.

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