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Sicherheitsberater James Jones: USA unter Barack Obama sicherer

US-Sicherheitsberater Jones  

USA dank Obamas Führung sicherer

28.05.2009, 10:50 Uhr | AFP, dapd

US-Sicherheitsberater James Jones verteidigt Obamas Anti-Terrorpolitik (Foto: AP)US-Sicherheitsberater James Jones verteidigt Obamas Anti-Terrorpolitik (Foto: AP)

Die Abkehr von der Anti-Terror-Politik der Vorgängerregierung hat die USA nach den Worten des Sicherheitsberaters von US-Präsident Barack Obama, James Jones, sicherer gemacht. "Er hat klar und unmissverständlich gesagt, dass wir uns im Krieg gegen den Terrorismus befinden und der Terrorismus viele Gesichter haben kann", sagte der ehemalige NATO-Kommandeur und General der Marineinfanterie am Mittwoch in einer Rede vor dem Atlantic Council in Washington.

Obama habe die Sicherheit erhöht, indem er sich für die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo entschieden habe. Zudem habe Obama eine neue Strategie für die Bekämpfung von Extremisten in Afghanistan und Pakistan und wolle den Krieg im Irak beenden. Außerdem reiche Obama der muslimischen Welt die Hand, was auch in einer Rede in Ägypten in der kommenden Woche zum Ausdruck kommen solle.


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Cheney: Bushs Krieg eine "Erfolgsstory"

Jones nannte den ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney nicht beim Namen, seine Äußerungen waren jedoch als Antwort auf Cheneys zunehmende Kritik an Obamas Sicherheitspolitik zu verstehen. Cheney zufolge war George W. Bushs Krieg gegen den Terror eine "Erfolgsstory", während die USA unter Obama wieder unsicherer geworden seien.

Bilder von Misshandlungen zeigen Vergewaltigungen

Derweil wurde bekannt, dass unter den Fotos von Gefangenenmisshandlungen im Irak auch Bilder von Vergewaltigungen sind. Die Fotos werden von der Regierung von Präsident Barack Obama weiter unter Verschluss gehalten werden, sind nach Angaben eines früheren US-Generals. Ex-Generalmajor Antonio Taguba, der die Untersuchungen zu den Misshandlungen im Gefängnis von Abu Ghraib leitete, sagte der Zeitung "Daily Telegraph", er unterstütze die Entscheidung von Obama, die Bilder nicht zu veröffentlichen.

"Die Beschreibung der Bilder ist schon schlimm genug"

Die Freigabe der Fotos könne nur zu juristischen Klagen führen und gefährde die Sicherheit der US-Truppen. "Die Beschreibung der Bilder ist schon schlimm genug, glauben sie mir", sagte Taguba. Laut "Daily Telegraph" zeigen die Bilder schlimmere Vergehen als bislang bekannt. Eines zeige, wie ein US-Soldat eine Gefangene vergewaltige, ein anderes wie ein männlicher Übersetzer einen männlichen Gefangenen vergewaltige.

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