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Geheime Foltermethoden: US-Regierung warnt vor CIA-Folterbericht

Geheime Foltermethoden  

US-Regierung warnt vor CIA-Folterbericht

06.12.2014, 21:01 Uhr | dpa

Geheime Foltermethoden: US-Regierung warnt vor CIA-Folterbericht. Die Regierung von Präsident Barack Obama befürchtet negative Reaktionen auf den Folterbericht des CIA (Quelle: dpa)

Die Regierung von Präsident Barack Obama befürchtet negative Reaktionen auf den Folterbericht des CIA (Quelle: dpa)

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat den Senat davor gewarnt, den Bericht über geheime Foltermethoden des Geheimdienstes CIA kommende Woche wie geplant zu veröffentlichen. Außenminister John Kerry habe deshalb Senatorin Dianne Feinstein angerufen, die den Bericht seit Monaten publik machen will. Das sagte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Bernadette Meehan.

Kerry habe davor gewarnt, dass der Bericht neue Gewalt im Nahen Osten auslösen und weitere US-Geiseln gefährden könne, bestätigte eine Sprecherin des State Department. Obama will daher lediglich eine gekürzte Version an die Öffentlichkeit geben.

Folterungen im "Krieg gegen den Terror"

In dem Bericht geht es um die weltweit kritisierten Folterungen der CIA unter der Regierung des damaligen Präsidenten George W. Bush. Besonders die Praxis des "Waterboarding", bei dem das Ertränken der verhörten Opfer simuliert wird, hatte in Bushs "Krieg gegen den Terror" für scharfe Kritik gesorgt.

Der Geheimdienstausschuss im Senat, dem Feinstein vorsitzt, hatte im April nach jahrelangem Streit für die Veröffentlichung gestimmt. Demnach sollen rund 500 Seiten des insgesamt 6300 Seiten langen "Torture Report" den Amerikanern zugänglich gemacht werden.

Obama sei zwar für eine rasche Veröffentlichung des gekürzten Berichts, sagte Meehan. Doch Regierung und Senat streiten sich seit Monaten darüber, welche Teile des Berichts zurückgehalten werden sollen.

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