Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

US-General fordert Laserwaffen

Moderne Kriegsführung  

US-General fordert Laserwaffen

14.02.2015, 15:27 Uhr | AP

US-General fordert Laserwaffen. Schon 2008 haben die USA die "Electromagnetic Railgun" (EMRG) getestet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schon 2008 haben die USA die "Electromagnetic Railgun" (EMRG) getestet. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Was nach einem Science-Fiction-Film klingt, könnte für die US-Armee schon bald Realität werden: Laserkanonen und elektromagnetische Waffen sollen herkömmliche Geschosse ersetzen. Denn sie sind günstiger und vor allem genauer. Der Vorschlag bekommt nun Rückendeckung von ganz oben - denn die USA sind nicht die einzige Streitmacht, die an der Technik arbeitet.

Der ranghöchste Offizier der US-Marine, Jonathan Greenert, plädiert eindringlich für die neuen Technologien. Das Lasersystem LaWS werde bereits auf einem Kriegsschiff im Persischen Golf getestet und arbeite sehr gut, sagte Greenert. Ein zehn Sekunden langer Feuerstoß der Kanone könne die Maschine eines langsamen, 50 Meter langen Schiffes außer Gefecht setzen. Ein solcher Schuss koste einen Dollar verglichen mit 20.000 Dollar (17.600 Euro) für eine konventionelle Artilleriegranate.

"Laser sind die Sache der Zukunft", sagte Greenert. Nach Angaben des Forschungsbüros der Marine kann das LaWS-System auch gegen unbemannte Flugkörper eingesetzt werden.

Erste Tests schon im kommenden Jahr

Elektromagnetische Schienenkanonen arbeiten dem Büro zufolge mit Magnetfeldern und können Geschosse bis zu 185 Kilometer weit ins Ziel befördern. Greenert sagte, das sei sonst nur mit Hilfe von Marschflugkörpern möglich, die pro Stück eine Million Dollar kosten. Die Granaten für die elektromagnetische Kanone seien dagegen schon für 25.000 Dollar zu haben. Erprobt werden solle das neue System im kommenden Jahr.

An Laserwaffen arbeitet auch China. Bereits im November berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua, Ingenieure hätten ein Abwehrsystem entwickelt, das selbst kleine Drohnen in bis zu zwei Kilometern Höhe entdecken und in Sekundenschnelle abschießen könne.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: