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Donald Trump wird zum Problem: Washington tobt gegen Populist

Washington tobt gegen Trump  

"Ein Krebs, der herausgeschnitten werden muss"

24.07.2015, 12:07 Uhr | AFP, rf, t-online.de

Donald Trump wird zum Problem: Washington tobt gegen Populist. Donald Trump macht keinen Hehl daraus: Er hat was gegen illegalen Einwanderer. (Quelle: Reuters)

Donald Trump macht keinen Hehl daraus: Er hat was gegen illegalen Einwanderer. (Quelle: Reuters)

Während Donald Trump für seine Hasstiraden ("Vergewaltiger") auf Mexikaner bestenfalls Augenrollen erntete, entwickelt sich der hemmungslose Populist zu einem ernsten Problem für seine eigene Partei: Denn trotz seiner krassen Ausfälle - wie jüngst gegen den Vietnamkriegsveteran und Senator John McCain - liegt der Milliardär unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern derzeit vorn. Jetzt bekommt das politische Washington offenbar kalte Füße, Konservative und Demokraten knüpfen sich den Störenfried vor. Nur eine bekannte Stimme aus Alaska findet noch ein gutes Haar an Trump. Eine Zitatesammlung:

Donald Trump

"Wenn Mexiko seine Leute rüberschickt, dann schicken sie nicht ihre Besten. Sie schicken Leute, die viele Probleme haben. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger. Und einige, nehme ich an, sind gute Menschen."

Donald Trump bei einer Rede zum Wahlkampfauftakt am 16. Juni. (Quelle: Reuters)Donald Trump bei einer Rede zum Wahlkampfauftakt am 16. Juni. (Quelle: Reuters)

Jeb Bush

"Diese außergewöhnlich hässliche Art von Kommentaren steht nicht für die republikanische Partei. Trump liegt falsch. Er macht das nicht, weil er ein dummer Kerl ist (...). Er macht das, um die Gemüter zu erhitzen und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was anscheinend das Organisationsprinzip seiner Kampagne ist."

Jeb Bush, republikanischer Präsidentschaftsbewerber und Ehemann einer Mexikanerin, am 4. Juli in New Hampshire. (Quelle: dpa)Jeb Bush, republikanischer Präsidentschaftsbewerber und Ehemann einer Mexikanerin, am 4. Juli in New Hampshire. (Quelle: dpa)

John McCain

"Er hat die Verrückten heiß gemacht. (...) Wir haben einen sehr extremen Flügel in unserer republikanischen Partei (...), und er hat ihn wachgerüttelt."

Der republikanische Senator und Präsidentschaftskandidat 2008, John McCain, spricht im Magazin "New Yorker" über das Phänomen Trump, veröffentlicht am 16. Juli. (Quelle: Reuters)Der republikanische Senator und Präsidentschaftskandidat 2008, John McCain, spricht im Magazin "New Yorker" über das Phänomen Trump, veröffentlicht am 16. Juli. (Quelle: Reuters)

Donald Trump

"Er ist kein Kriegsheld. Er ist ein Kriegsheld, weil er gefangen wurde. Ich mag Leute, die nicht gefangen wurden, okay?! Vielleicht ist er ein Kriegsheld, aber er sagt gerade einige sehr schlechte Dinge über viele Leute."

Donald Trump antwortet auf McCain bei einem Auftritt im Bundesstaat Iowa am 18. Juli. (Quelle: dpa)Donald Trump antwortet auf McCain bei einem Auftritt im Bundesstaat Iowa am 18. Juli. (Quelle: dpa)

John Kerry

"Wenn jemand nicht weiß, dass John McCain ein Kriegsheld ist, dann beweist das nur, dass derjenige nichts vom Krieg und noch weniger von Heldentum versteht."

Erklärung von Außenminister John Kerry am 18. Juli. (Quelle: Reuters)Erklärung von Außenminister John Kerry am 18. Juli. (Quelle: Reuters)

Hillary Clinton

"Donald Trump, endlich ein Kandidat, dessen Frisur mehr Aufmerksamkeit bekommt als meine. Aber der Hass, den er über Einwanderern und ihren Familien auskotzt, ist überhaupt nicht witzig."

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton am 18. Juli im Bundesstaat Arkansas. (Quelle: dpa)Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton am 18. Juli im Bundesstaat Arkansas. (Quelle: dpa)

Lindsey Graham

"Was er über John gesagt hat, war beleidigend, denke ich. In dem Moment, wo wir eine ernste Debatte über die Zukunft der Partei und des Landes führen müssen, macht er den Vollidioten."

Der republikanischer Senator und McCain-Freund Lindsey Graham am 20. Juli auf dem Nachrichtensender CNN. (Quelle: Reuters)Der republikanischer Senator und McCain-Freund Lindsey Graham am 20. Juli auf dem Nachrichtensender CNN. (Quelle: Reuters)

Donald Trump

"Hey, hat mich dieser Typ vor vier Jahren nicht einmal angerufen? (...) Lindsey Graham, ich wusste nicht mal, wer das war. (...) Ich hab' die Nummer aufgeschrieben, ich weiß nicht, ob es die richtige Nummer ist, versuchen wir es Mal."

Donald Trump verrät der Menge bei einem Wahlkampfauftritt in South Carolina am 21. Juli die Handynummer von Graham. (Quelle: AP/dpa)Donald Trump verrät der Menge bei einem Wahlkampfauftritt in South Carolina am 21. Juli die Handynummer von Graham. (Quelle: AP/dpa)

Rick Perry

"Damit sich niemand vertut: Donald Trumps Bewerbung ist für den Konservatismus ein Krebs, der klar diagnostiziert, herausgeschnitten und weggeworfen werden muss."

Rick Perry, republikanischer Präsidentschaftsbewerber, bei einer Rede in Washington am 22. Juli. (Quelle: Reuters)Rick Perry, republikanischer Präsidentschaftsbewerber, bei einer Rede in Washington am 22. Juli. (Quelle: Reuters)

Sarah Palin

"Beide haben in ihren Karrieren Schneisen geschlagen und lieben unsere großartige Nation. Senator McCain hat sein Leben dem Dienst an unserem Land verschrieben (...). Donald Trump ist ein Held in einer anderen Arena. Trump ist der Kandidat, der Millionen unzufriedenen Amerikanern eine Stimme gibt (...)."

Sarah Palin, McCains Vizepräsidentschaftskandidatin und politische Wundertüte aus Alaska, am 20. Juli auf Facebook. (Quelle: Reuters)Sarah Palin, McCains Vizepräsidentschaftskandidatin und politische Wundertüte aus Alaska, am 20. Juli auf Facebook. (Quelle: Reuters)

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