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USA: Mann wollte offenbar Hund von Barack Obama entführen

Mit Waffen auf dem Weg nach Washington  

Mann wollte offenbar "First Dog" entführen

09.01.2016, 13:59 Uhr | AP

USA: Mann wollte offenbar Hund von Barack Obama entführen. Sunny, einer der beiden Hunde von US-Präsident Barack Obama, auf dem Gelände des Weißen Hauses. (Quelle: AP/dpa)

Sunny, einer der beiden Hunde von US-Präsident Barack Obama, auf dem Gelände des Weißen Hauses. (Quelle: AP/dpa)

Ein Mann soll die Entführung eines Hundes von US-Präsident Barack Obama geplant haben. Dazu sei der aus dem US-Staat North Dakota stammende Verdächtige nach Washington gefahren, hieß es in Gerichtsdokumenten unter Berufung auf Agenten des Secret Service.

Diese verhörten den Mann in einem Hotel in der US-Hauptstadt, nachdem sie von Kollegen in Minnesota einen Tipp erhalten hatten. Da sei jemand auf dem Weg nach Washington, um ein "Haustier" der Familie des Präsidenten zu verschleppen, warnte das dortige Secret-Service-Büro. Die Obamas haben zwei Portugiesische Wasserhunde namens Bo und Sunny.

Das Verhör des Verdächtigen fand bereits am Mittwoch statt. Die Agenten hätten ihn gefragt, ob er Zugang zu Waffen habe, hieß es in den Akten. Der Mann habe zugegeben, zwei Waffen in seinem Lastwagen zu haben. Daraufhin durchsuchten die Agenten den Wagen und fanden Gewehre, eine Machete, einen Gummiknüppel und Munition.

"Ich bin Jesus Christus" 

Der Mann wurde festgenommen. Gerichtsdokumenten zufolge ist er nicht als Waffenbesitzer registriert. Ihm werden daher Verstöße gegen das Waffengesetz in Washington D.C. vorgeworfen, das das Tragen eines Gewehres oder einer Schrotflinte außerhalb der Wohnung oder Firma verbietet.

Den Akten zufolge fiel der Verdächtige im Verhör auch mit bizarren Angaben zu seiner Person auf. Er sei "Jesus Christus", seine Eltern seien Präsident John F. Kennedy und Schauspielerin Marilyn Monroe. Nach Washington sei er gekommen, um seine Präsidentschaftskandidatur zu verkünden, sagte der Mann.

Sein Anwalt gab bislang keinen Kommentar ab. Der Verdächtige wurde inzwischen wieder aus der Haft entlassen, muss jedoch eine elektronische Fußfessel zur Überwachung tragen.

Bo und Sunny sind regelmäßig zu sehen 

Die Suche der Obamas nach einem Hund fürs Weiße Haus wurde medial ausgiebig begleitet. Am Abend seines Wahlsieges im Jahr 2008 hatte der damalige designierte Präsident Obama erklärt, dass sich seine Töchter Sasha und Malia nun einen "neuen Welpen verdient hätten, der mit uns ins Weiße Haus einziehen wird."

2009 wurde der Rüde Bo dann Teil der Familie. Der Portugiesische Wasserhund war ein Geschenk von Ted Kennedy, dem damaligen Senator von Massachusetts. Vier Jahre später stieß Weibchen Sunny dazu. Die Hunde sind bei Veranstaltungen im Weißen Haus regelmäßig zu sehen.

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