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US-Wahlen: Republikaner suchen Alternative zu Donald Trump

Plan B der Konservativen  

Trump wird aus dem eigenen Lager bekämpft

18.03.2016, 14:20 Uhr | AP

US-Wahlen: Republikaner suchen Alternative zu Donald Trump. Donald Trump bekommt Gegenwind aus der eigenen Partei. (Quelle: Reuters)

Donald Trump bekommt Gegenwind aus der eigenen Partei. (Quelle: Reuters)

In der eigenen Partei formiert sich der Widerstand gegen den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump. Aus Sorge vor einer Nominierung Trumps haben sich führende Konservative auf die Suche nach einem Plan B begeben.

Eine Gruppe hochrangiger republikanischer Parteimitglieder traf sich jetzt in Washington, um über Wege zu diskutieren, wie der umstrittene Vorwahl-Spitzenreiter gestoppt werden kann. Der Milliardär selbst fokussiert sich dagegen auf einen nächsten Sieg bei den Vorwahlen im US-Staat Arizona am kommenden Dienstag.

Ted Cruz - oder doch ein anderer?

Während die Alternative zu Trump im Moment vor allem den Namen Ted Cruz trägt, suchen einige Vertreter der Parteispitze nach anderen Wegen, als sich hinter dem erzkonservativen Senator von Texas zu vereinen. "Das Establishment ist wie ein verwundetes Tier, das jetzt in die Ecke getrieben wurde", sagte Mark Meckler, ein früherer Anführer der Tea-Party-Bewegung. "Sie sind verängstigt, irrational und schlagen wild um sich."

Selbst ohne einen Sieg bei den vier der fünf ausgezählten Vorwahlen am vergangen Dienstag hat der texanische Senator Optimismus gezeigt, er könne die 1237 erforderlichen Nominierten gewinnen.In Missouri steht der Gewinner des dort äußerst knappen Rennens zwischen Trump und Cruz noch aus.  "Dies ist der Moment für all diejenigen, die an ein starkes Amerika glauben, um zusammenzukommen und einen neuen Weg vorwärts zu gestalten", schrieb er auf Twitter.

Strategie gegen Trump gesucht

Zu den Organisatoren des Anti-Trump-Treffens zählten der konservative Kommentator Erick Erickson und der dem christlichen Flügel angehörende Bob Fischer. Das Ziel der Zusammenkunft war der Einladung zufolge, eine Strategie zu finden, "wie Donald Trump bei der republikanischen Nominierung besiegt wird, und wenn er der republikanische Präsidentschaftsnominierte ist, einen wahren konservativen Kandidaten bei der Wahl anzubieten".

Nach knapp vier Stunden hinter verschlossenen Türen erklärte die Gruppe, sie fordere eine Einheit der Republikanischen Partei. Während viele im Raum für Cruz waren, sprach sich die Gruppierung insgesamt nicht für eine Unterstützung des Senators oder seines moderateren Konkurrenten John Kasich aus. Alle weiteren Republikaner sind mittlerweile aus dem Rennen um die Nominierung ausgestiegen.

Drittparteikandidat als Alternative?

Die Gruppe rief alle früheren republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf, sich gegen Trump zu stellen. Sie begrüßte zudem die Möglichkeit eines offenen Wettbewerbs um die Nominierung auf dem Parteitag der Republikaner im Juli.

Auch die Aufstellung eines Drittparteikandidaten steht im Raum. Letztlich wollen sie sich laut eigenen Angaben nur alle Optionen offenhalten, erklärten die Konservativen.

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