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Gegen Donald Trump: Cruz und Kasich schmieden Allianz

"Sichere Katastrophe" verhindern  

Cruz und Kasich schmieden Allianz gegen Trump

28.04.2016, 09:55 Uhr | dpa, AP

Gegen Donald Trump: Cruz und Kasich schmieden Allianz. Ted Cruz (li.) und John Kasich haben vor dem Parteitag im Juli keine Chance mehr auf eine Mehrheit der Delegiertenstimmen. (Quelle: dpa)

Ted Cruz (li.) und John Kasich haben vor dem Parteitag im Juli keine Chance mehr auf eine Mehrheit der Delegiertenstimmen. (Quelle: dpa)

Die beiden abgeschlagenen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ted Cruz und John Kasich wollen die Kandidatur des Milliardärs Donald Trump unter allen Umständen verhindern. Daher haben sie beschlossen, sich bei den kommenden Vorwahlen in drei Staaten nicht ins Gehege zu kommen.

So wollen die beiden Politiker verhindern, dass Trump letztlich auf ausreichend Delegiertenstimmen für eine automatische Nominierung kommt. Eine Kandidatur Trumps bei der Präsidentenwahl gegen einen Mitbewerber der Demokraten im November wäre "eine sichere Katastrophe", schrieb der Wahlkampfmanager von Cruz, Jeff Roe. Kasich werde sich daher am 3. Mai aus der Vorwahl in Indiana zurückziehen, während Cruz die Vorwahlen in Oregon am 17. Mai und New Mexico am 7. Juni auslassen werde, hieß es.

Zu späte Entscheidung

Einige Trump-Gegner fordern eine solche Vereinbarung seit einiger Zeit, halten sie nun aber für verspätet. Trump hat bereits 847 Delegiertenstimmen gewonnen. Für einen sofortigen Sieg bei den Republikanern benötigt er insgesamt 1237.

Erklärtes Ziel sei es, Trump die für die Nominierung erforderlichen Delegiertenstimmen gemeinsam abzujagen, hieß es. Der Immobilien-Tycoon bräuchte mindestens 1237 Wahlmänner und Wahlfrauen, um beim Parteitag Mitte Juli zum offiziellen Kandidaten gekürt werden zu können. Schafft er dies nicht, kommt es zum seltenen Szenario einer Kampfabstimmung zwischen den Bewerbern. Die Delegierten wären dann nicht mehr an die Ergebnisse der Vorwahlen gebunden.

Trump hat das Nominierungssystem wiederholt kritisiert. Er sollte auch dann zum Kandidaten gewählt werden können, wenn er knapp unter der nötigen Delegiertenmehrheit bleibe, erklärte er. Dies hat die Führung des republikanischen Nationalkomitees jedoch ausgeschlossen.


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