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US-Vorwahlen: Donald Trump sieht sich bereits als Sieger

"Sehe mich als Kandidaten"  

Trump erklärt Vorwahlen der Republikaner für beendet

27.04.2016, 10:39 Uhr | dpa, AP

US-Vorwahlen: Donald Trump sieht sich bereits als Sieger. Nach weiteren Vorwahlsiegen zeigt sich Donald Trump siegesgewiss bei seiner Rede in New York. (Quelle: AP/dpa)

Nach weiteren Vorwahlsiegen zeigt sich Donald Trump siegesgewiss bei seiner Rede in New York. (Quelle: AP/dpa)

Die US-Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton und Donald Trump setzen ihren Triumphzug fort: Die Ex-Außenministerin und der Immobilienmilliardär haben am Dienstag fast alle Vorwahlen in fünf US-Ostküstenstaaten für sich entschieden. Clinton ist die Kandidatur damit kaum noch zu nehmen - und Trump gibt sich siegessicher.

Bei den Republikanern hat Trump zwar noch einen weiteren Weg zurückzulegen, doch seine Chancen auf die Kandidatur sind nochmals gewachsen. Der 69-Jährige gewann in den Staaten Connecticut, Delaware, Maryland, Pennsylvania und Rhode Island mit weitem Vorsprung gegen seine beiden Rivalen Ted Cruz und John Kasich. Trump erzielte laut Hochrechnungen von CNN in den fünf Staaten Ergebnisse zwischen rund 55 und 65 Prozent.

Trump sieht sich bereits als Sieger

Das Rennen um die Nominierung der Republikaner sei "vorbei", erklärte Trump in seiner Siegesrede in New York. "Ich betrachte mich als den mutmaßlichen Kandidaten." Seine parteiinternen Kontrahenten Ted Cruz und John Kasich rief er zum wiederholten Mal dazu auf, ihre Bewerbung aufzugeben. Beide hätten keine Chance mehr, eine Mehrheit der Delegierten hinter sich zu versammeln: "Der Weg ist für sie verbaut. Wir sollten die Republikanische Partei versöhnen", sagte Trump.

Die Schwelle zur absoluten Mehrheit liegt bei den Republikanern bei 1237 Delegiertenstimmen. Trump hatte vor den Wahlen am Dienstag laut CNN bereits 846 Stimmen beisammen. Allerdings hatte sein klarer Sieg in Pennsylvania nur begrenzte Auswirkung auf die Verteilung der dortigen Delegierten. Denn von den 71 Delegierten, die dieser Staat zum Parteitag der Republikaner entsendet, sind nur 17 an das Ergebnis der Vorwahl gebunden.

Um Trump auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur doch noch zu stoppen, hatten seine beiden Rivalen am Sonntag einen Pakt geschlossen. Cruz und Kasich sagten einander zu, sich bei Vorwahlen in den drei Staaten Indiana, Oregon und New Mexico in den kommenden Wochen nicht gegenseitig im Wege zu stehen. Mit den jüngsten Niederlagen sind die Chancen von Cruz und Kasich, den Immobilienmogul noch am Erreichen der absoluten Mehrheit zu hindern, jedoch weiter gesunken.

Trump über Clinton: "Wäre eine furchtbare Präsidentin"

Trump griff in seiner Rede Hillary Clinton scharf an: "Sie wäre eine furchtbare Präsidentin." Die frühere US-Außenministerin und Favoritin der Vorwahlen bei den Demokraten konnte in der Nacht selbst mehrere Siege einfahren. 

Clinton siegte den US-Medien zufolge deutlich mit Ergebnissen zwischen 51 und mehr als 60 Prozent in Delaware, Maryland, Pennsylvania und Connecticut, während Senator Bernie Sanders in Rhode Island mit etwa 55 Prozent gewann.

Clinton geht auf Versöhnungskurs mit Sanders

Clinton hat nun insgesamt 90 Prozent der nötigen Stimmen für die Nominierung zur Präsidentschaftskandidatin der Demokraten erreicht. Sie brachte am Dienstag mindestens 194 Delegierte auf ihre Seite. Insgesamt kommt sie demnach nun mindestens auf 2141 von benötigten 2383 Stimmen, einschließlich der sogenannten Superdelegierten.

In ihrer Siegesrede in Philadelphia schlug die Ex-Außenministerin versöhnliche Töne in Richtung Sanders an. Sie dankte ihm und seinen "Millionen von Unterstützern" dafür, den Schwerpunkt der Kampagne auf die Beseitigung sozialer Ungerechtigkeiten gelegt zu haben. "Zusammen werden wir das schaffen", sagte sie.

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