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US-Vorwahlen 2016: Sanders hält an Chance gegen Clinton fest

Clinton-Konkurrent gewinnt Vorwahl in West Virginia  

Bernie Sanders will "um jede Stimme kämpfen"

11.05.2016, 10:13 Uhr | dpa, AP

US-Vorwahlen 2016: Sanders hält an Chance gegen Clinton fest. Bernie Sanders gibt sich kämpferisch. (Quelle: Reuters)

Bernie Sanders gibt sich kämpferisch. (Quelle: Reuters)

Während Donald Trumps Siegeszug bei den US-Vorwahlen weitergeht, bleibt der Weg für Hillary Clinton lang und steinig: In der Nacht zum Mittwoch verlor sie im Bundesstaat West Virginia gegen Bernie Sanders. Der Senator lag laut US-Medien uneinholbar gegen Clinton vorne.

Da die Delegierten des Staates aber anteilig der gewonnenen Stimmen verteilt werden, hat Sanders gegen Clinton kaum Boden gut machen können. In West Virginia ging es nur um insgesamt 29 Delegierte. Clinton liegt weiter mehrere hundert Delegiertenstimmen vor ihrem Konkurrenten.

Dennoch machen Niederlagen in einzelnen Bundesstaaten Clintons Wahlkampf und Image zu schaffen. Im Kohlestaat West Virginia schadeten ihr kritische Äußerungen über die Minenindustrie. Durch seine Siege hält Sanders auch programmatisch den Druck auf Clinton aufrecht.

Sanders will "um jede Stimme kämpfen"

Er werde weiter "um jede Stimme kämpfen", erklärte Sanders bei einer Kundgebung in Salem in Oregon. Seine Rivalin hat trotz ihrer jüngsten Niederlage im Gesamtrennen weiter klar die Nase vorn. Ihr fehlen nur noch 145 der nötigen 2383 Delegiertenstimmen für die Nominierung zur offiziellen Kandidatin.

Dennoch schloss Sanders einen Ausstieg aus. Er wisse, dass es eng werde, doch sei er steinige Wege gewohnt, sagte er. Seine Kampagne sei am besten in der Lage, den voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump zu schlagen. Auf die Mehrheit der Delegiertenstimmen könne er immer noch kommen, betonte Sanders. 

Minimalchance gegen Clinton

Um Clinton noch einzuholen, müsste er bei den verbleibenden Wahlen rund 66 Prozent aller Delegierten holen. Außerdem müsste er die Mehrheit der so genannten Superdelegierten auf seine Seite ziehen. Von diesen haben aber die allermeisten bereits erklärt, für Clinton stimmen zu wollen.

Clintons Problem und Sanders' Antrieb sind aber auch neue Umfragen, in denen Sanders in einem direkten Vergleich mit Donald Trump klar besser abschneidet. Der wiederum nutzt das Ringen der Demokraten weidlich aus. Er sagte, Clinton bekomme es nicht einmal hin, sich gegen einen einzigen innerparteilichen Konkurrenten durchzusetzen.

Trump ohne Gegenkandidaten

Bei den Republikanern gewann Donald Trump die Wahlen in West Virginia und im Bundesstaat Nebraska. Er hat keinen Gegenkandidaten mehr, seitdem sich nach der jüngsten Vorwahl in Indiana seine Konkurrenten Ted Cruz und John Kasich zurückgezogen hatten.

Cruz schloss Wiedereinstieg aus

Der umstrittene New Yorker Milliardär und politische Quereinsteiger war bereits vor diesem Wahldienstag der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der Republikaner. Cruz, Senator von Texas, schloss am Dienstag aus, als unabhängiger Kandidat wieder in das Rennen ums Weiße Haus einzusteigen.

Der nächste Wahltag ist der kommende Dienstag. In Oregon stehen Abstimmungen beider Parteien an, in Kentucky wählen nur die Demokraten.

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