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Trump soll sich als eigener Pressesprecher ausgegeben haben

Mysteriöser "John Miller"  

Trump soll sich als eigener Pressesprecher ausgegeben haben

13.05.2016, 18:31 Uhr | t-online.de

Trump soll sich als eigener Pressesprecher ausgegeben haben. Donald Trump beschäftigte entweder jahrelang Pressesprecher, die genauso klangen wie er - oder er war es am Ende doch selbst? (Quelle: dpa)

Donald Trump beschäftigte entweder jahrelang Pressesprecher, die genauso klangen wie er - oder er war es am Ende doch selbst? (Quelle: dpa)

Man würde es ihm ohne Weiteres zutrauen, doch er dementiert. Laut einem Bericht der "Washington Post" soll sich der US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump früher als sein eigener Sprecher ausgegeben und über sich geprahlt haben.

Die Zeitung beruft sich auf vorliegende Aufnahmen von Telefongesprächen aus den 70er bis 90er Jahren, die Journalisten damals gemacht haben. Die Stimme darauf klinge eindeutig "trumpisch": selbstbewusst, gar großspurig - und habe den passenden Tonfall.

Der Pressesprecher habe sich am Telefon als "John Miller" oder "John Barron" ausgegeben. Vor allem "John Miller" soll demnach sehr auskunftsfreudig gewesen sein - besonders in Bezug auf Trumps Privatleben.

Details aus dem Privatleben

So erklärte "Miller" 1991 einer Reporterin des "People Magazine" am Telefon, warum Trump nach dem Ende seiner Ehe mit Ivana die aufkeimende Beziehung zu Model Marla Maples zugunsten von Carla Bruni beendet hatte: "Er wollte keine Verpflichtungen eingehen. Er kommt aus einer Ehe, und er hat finanziell gerade großen Erfolg."

Die Liäson mit Bruni war ebenfalls von kurzer Dauer. Die Italienerin Bruni wurde später Frankreichs First Lady, als sie Nicolas Sarkozy heiratete. Die beiden sind seit 2008 ein Paar.

Doch zurück zu "John Miller". Die "Washington Post" zitiert ihn aus dem 1991er Interview mit den Worten über Trump: "Haben Sie ihn getroffen? Er ist ein guter Mensch, und er wird niemanden verletzen. ... Er hat seine Frau gut behandelt und ... er wird Marla gut behandeln."

Schauspielerinnen hätten Trump angerufen, um mit ihm auszugehen - darunter Madonna. Und während seiner Beziehung zu Maples habe er "drei andere Freundinnen" gehabt.

Trump streitet alles ab

Im Fernsehsender NBC bestritt Trump nun, "John Miller" gewesen zu sein - und dass die Stimme auf den Aufnahmen seiner ähnlich sei. Doch laut "Washington Post" hatte Trump in einem Gerichtsverfahren 1990 einmal ausgesagt: "Ich glaube, dass ich diesen Namen gelegentlich benutzt habe."

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