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Melania Trump kopierte Rede von First Lady Michelle Obama

Peinliche Panne im Wahlkampf  

Trump-Gattin kopiert Rede von Michelle Obama

19.07.2016, 18:15 Uhr | t-online.de, AFP, dpa

Melania Trump kopierte Rede von First Lady Michelle Obama. Melania Trump sollte eigentlich Glamour in den US-Wahlkampf bringen. (Quelle: Reuters)

Melania Trump sollte eigentlich Glamour in den US-Wahlkampf bringen. (Quelle: Reuters)

Eigentlich sollte Melania Trump Glamour in den Nominierungsparteitag der Republikaner bringen, stattdessen sorgt sie für einen handfesten Skandal: Große Teile ihrer Rede waren von Michelle Obama kopiert.

Wegen starker Ähnlichkeiten mit Äußerungen Michelle Obamas von 2008 wurden deshalb bereits Plagiatsvorwürfe laut. Sie sprach in Cleveland von den Werten, die ihr ihre Eltern mitgegeben hätten: "Dass du hart arbeitest für das, was du im Leben willst; dass Dein Wort gilt und Du tust, was Du sagst". Wortgleich hatte die Frau des späteren Präsidenten Barack Obama in ihrer Rede bei dessen Nominierungsparteitag vor acht Jahren von ihren Werten erzählt.

Mike Hearn, der bei "New York Public Radio" arbeitet, stellte die beiden Reden in einem Video direkt gegenüber. Dort hört man, dass die Unterschiede nur geringfügig sind.

Die kopierten Passagen gingen noch weiter: Man solle diese Lektionen an die kommenden Generationen weitergeben, so Melania Trump. Denn die einzige Grenze, die es für eigene Errungenschaften gebe, seien die eigenen Träume und der Willen, für sie zu arbeiten. Auch diesen Satz hatte Obama mit gleichen Worten vor acht Jahren gesagt. 

Das Thema kocht bereits in sozialen Medien hoch. Melania Trump hatte zuvor dem Sender NBC gesagt, sie habe ihre Rede "mit so wenig Hilfe wie möglich" geschrieben. 

Ansonsten voll des Lobes

Melania Trump präsentierte ihren Mann ansonsten als unermüdlichen Kämpfer, bei dem das Land in guten Händen wäre. "Aufregung und Drama" gehörten bei Trump dazu, räumte sie ein. "Er ist hart, wenn er hart sein muss, aber er ist auch freundlich und fair und fürsorglich", sagte sie. Melania Trump sprach in diesem Zusammenhang von der "simplen Güte seines Herzens".

Sie betonte, dass ihr Mann als Präsident keine Bevölkerungsgruppe benachteiligen wolle. "Donald will das gesamte Volk repräsentieren", sagte die gebürtige Slowenin. "Das schließt Christen und Juden und Muslime mit ein. Das schließt Latinos und Afroamerikaner und Asiaten und die Armen und die Mittelschicht mit ein." Der Rechtspopulist hatte im Wahlkampf immer wieder mit Äußerungen über Muslime und Menschen lateinamerikanischer Abstammung für Wirbel gesorgt, die von seinen Kritikern als diskriminierend empfunden wurden.

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