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Clinton bevorzugt?: E-Mail-Skandal belastet Parteitag der US-Demokraten

Clinton gegenüber Sanders bevorzugt?  

E-Mail-Skandal belastet Parteitag der US-Demokraten

24.07.2016, 20:43 Uhr | AP, AFP

Clinton bevorzugt?: E-Mail-Skandal belastet Parteitag der US-Demokraten. US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders sieht sich nach E-Mail-Veröffentlichungen von seiner Partei benachteiligt. (Quelle: AP/dpa)

US-Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders sieht sich nach E-Mail-Veröffentlichungen von seiner Partei benachteiligt. (Quelle: AP/dpa)

Der Nominierungsparteitag der US-Demokraten an diesem Montag beginnt unter einem schlechten Vorzeichen. Wikileaks veröffentlichte E-Mails aus dem Kreis der Parteispitze, die zeigen, wie Hillary Clinton gegenüber ihrem Mitbewerber Bernie Sanders bevorzugt werden sollte.

Präsidentschaftsbewerber Sanders forderte deshalb den Rücktritt von Parteichefin Debbie Wasserman Schultz. Die Parteispitze habe während der Vorwahlen aktiv seinen Wahlkampf stören wollen, sagte er.

Er habe dies die ganze Zeit geahnt, nun sehe er es bestätigt, sagte Sanders in einem Interview mit dem Sender "ABC": "Ich bin nicht geschockt, aber sehr enttäuscht." Unter anderem habe es in einer Mail von einem Mitglied des Organisationskomitees geheißen, es solle geprüft werden, ob Sanders' Glaube gegen ihn verwendet werden könne.

"Glaubt er an Gott?", heißt es in der E-Mail. "Ich glaube, ich habe gelesen, er sei Atheist." Das Hervorheben dieses Umstands könnte beim Wahlergebnis in den religiösen Bundesstaaten "einige Prozentpunkte Unterschied machen".

Vorsprung für Clinton

Sanders hatte einige der Vorwahlen überraschend gegen Clinton gewonnen. Die Ex-First Lady geht bei dem Nominierungsparteitag allerdings mit einem gewaltigen Stimmenvorsprung ins Rennen.

Einige Parteimitglieder sagten, das Parteikomitee könne die E-Mails nicht ignorieren. Wie sie an die Öffentlichkeit gelangen konnten, ist noch unklar. Clinton dürfte am Dienstag auf dem Nominierungsparteitag offiziell zur Kandidatin der Demokraten für die Präsidentenwahl am 7. November gekürt werden.

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