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US-Präsidentschaftswahl: Trump-Wahlkampfmanager tritt zurück

Nach Schwarzgeld-Gerüchten  

Trumps Wahlkampfmanager tritt zurück

19.08.2016, 16:39 Uhr | AP, dpa

US-Präsidentschaftswahl: Trump-Wahlkampfmanager tritt zurück. Donald Trump mit seinem Wahlkampfmanager Paul Manafort: Die jüngsten Schlagzeilen hätten sie sich sicherlich anders gewünscht. (Quelle: Reuters)

Donald Trump mit seinem Wahlkampfmanager Paul Manafort: Die jüngsten Schlagzeilen hätten sie sich sicherlich anders gewünscht. (Quelle: Reuters)

Der umstrittene Wahlkampfchef von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump nimmt seinen Hut. Paul Manafort wird ab sofort nicht mehr für den Republikaner Trump tätig sein.

Der Immobilienmilliardär Trump hatte am Mittwoch zum zweiten Mal binnen zwei Monaten sein Wahlkampfteam umgebaut, in dem Manafort zwar offiziell seinen Posten behielt, ihm aber Stephen Bannon als Geschäftsführer der Wahlkampagne zur Seite gestellt wurde. Manafort sollte als eine Art Chefstratege an Bord bleiben. Sein Rücktritt ist ein weiterer Beleg für die anhaltenden Turbulenzen, in denen Trumps Team steckt.

Manafort war zuletzt wegen dubioser Geldflüsse aus der Ukraine in die USA in die Kritik geraten. Die "New York Times" berichtete, dass ukrainische Anti-Korruptions-Ermittler den Namen Manaforts in einer von Viktor Janukowitschs Partei geführten Liste von Schwarzgeldempfängern gefunden hätten - der Lobbyist werde dort als Empfänger von 12,7 Millionen Dollar (rund 11,35 Millionen Euro) im Zeitraum von 2007 bis 2012 geführt. Der Trump-Manager wies den Schwarzgeld-Verdacht als "haltlos, widersinnig und töricht" zurück.

Schwarzgeld-Verdacht politisch brisant

Der Schwarzgeld-Verdacht gegen Manafort war politisch insofern brisant, als Trump im Geruch steht, Putin übermäßig freundlich gesonnen zu sein. Der rechtspopulistische Immobilienmillardär hat nicht nur immer wieder die Führungsqualitäten des russischen Staatschefs angepriesen, sondern sich auch verständnisvoll über dessen Ukraine-Politik geäußert.


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