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US-Sportler empört über Donald Trump

Vulgäre Äußerungen über Frauen  

US-Sportler kritisieren Trumps Begriff der "Männerumkleide-Gespräche"

10.10.2016, 15:42 Uhr | AFP, t-online.de

US-Sportler empört über Donald Trump. Ehepflichten statt "Umkleidegespräche": Donald Trump küsst nach der zweiten TV-Debatte seine Frau. (Quelle: Reuters)

Ehepflichten statt "Umkleidegespräche": Donald Trump küsst nach der zweiten TV-Debatte seine Frau. (Quelle: Reuters)

Mehrere bekannte US-Sportler haben sich gegen den Eindruck verwahrt, vulgäre Äußerungen über Frauen seien in der Männerumkleide üblich. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hatte mit diesem Vergleich versucht, seine despektierlichen Worte in einem Video zu rechtfertigen.

"Ich habe so etwas in keinem einzigen Umkleideraum gehört", twitterte der in der US-Profiliga NBA spielende Basketballer CJ McCollum von den Portland Trail Blazers. Der NBA-Spieler Jamal Crawford von den Los Angeles Clippers schrieb ebenfalls bei Twitter erstaunt: "Umkleidekabinengespräche?"

 

Nicht normal und sexuelle Belästigung

Kritik an den Trump-Äußerungen äußerte auch der American-Football-Spieler Jacob Tamme von den Atlanta Falcons. Er forderte den 70-jährigen Milliardär während dessen zweiter Fernsehdebatte mit der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in der Nacht in den sozialen Medien auf, mit dem "Gerede von den Umkleidekabinen" aufzuhören. "Normalerweise" sei derartiges in der Männerumkleide nicht zu hören. Und selbst wenn es "normal" wäre, wäre es "nicht gerechtfertigt."

Der ehemalige Star-Basketballer und jetzige Trainer des Teams der North Carolina Central University, LeVelle Moton, schrieb: "Ich gehe seit dem Alter von fünf Jahren in Umkleidekabinen. Bei dem, was Trump gesagt hat, geht es nicht um 'Umkleidegespräche', sondern um sexuelle Belästigung".

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