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Donald Trump leugnet sexuellen Übergriffe als vollkommen falsch

"Ich habe diese Menschen nie getroffen"  

Trump leugnet alle sexuellen Übergriffe

14.10.2016, 09:15 Uhr | rtr

Donald Trump leugnet sexuellen Übergriffe als vollkommen falsch. "Seine Hände waren überall" - US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. (Quelle: Reuters)

"Seine Hände waren überall" - US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. (Quelle: Reuters)

Donald Trump, umstrittener US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, weist alle Anschuldigung der sexuellen Übergriffe zurück. Sie seien vollkommen falsch, sagte er während einer Wahlveranstaltung in Florida.

Das könne er beweisen. Zuvor hatten vier Frauen bei verschiedenen US-Medien Belästigungsvorwürfe gegen Trump erhoben. "Ich habe diese Menschen nie getroffen. Ich weiß noch nicht mal wer sie sind. Die Geschichten sind erfunden", sagte Trump zu einem späteren Zeitpunkt während einer Rede in Ohio.

Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf ist Trumps Umgang mit Frauen seit etwa einer Woche ein beherrschendes Thema. Am Freitag wurde ein Video aus dem Jahr 2005 veröffentlicht, in dem zu hören ist, wie er sich vulgär über Frauen äußert. Trump hat sich für die Äußerungen entschuldigt.

Michele Obama tief erschüttert

Am Donnerstag äußerte sich auch First Lady Michelle Obama dazu. Sie kritisierte Trump scharf. Sie sei tief erschüttert, sagte Obama bei einer Wahlkampfveranstaltung für Trumps demokratische Rivalin Hillary Clinton in New Hampshire.

Vier Wochen vor der Wahl liegt Trump der jüngsten Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge deutlich hinter Clinton. Seine Wahlchancen bei Frauen sind demnach besonders schlecht.

"Seine Hände waren überall"

Mehrere US-Medien berichteten am Mittwoch über Vorwürfe von rund einem halben Dutzend Frauen, die Trump unabhängig voneinander beschuldigen, sie gegen ihren Willen geküsst und begrapscht zu haben. So berichtete die frühere Geschäftsfrau Jessica Leeds der "New York Times", der Immobilienmogul habe sie Anfang der 80er Jahre während eines Fluges betatscht, als sie zufällig neben ihm in der ersten Klasse gesessen habe.

Nach dem Abflug habe der Geschäftsmann ihr an die Brüste gefasst und versucht, ihr unter den Rock zu greifen, sagte die heute 74-Jährige. Trump sei "wie eine Krake" gewesen: "Seine Hände waren überall." Sie sei daraufhin auf einen anderen Platz geflüchtet.

Plötzlich an den Hintern gefasst

Die 36-jährige Mindy McGillivray schilderte der "Palm Beach Post", Trump habe ihr 2003 in seinem Mar-a-Lago-Resort so plötzlich an den Hintern gefasst, dass sie vor Schreck zusammengezuckt sei.

Eine Journalistin des Magazins "People" berichtete, sie sei 2005 bei einem Interview von dem Geschäftsmann belästigt worden. Als sie allein in einem Zimmer gewesen seien, "drängte er mich an die Wand und presste seine Zunge in meinen Hals", schrieb Natasha Stoynoff.

Auch zwei ehemalige Schönheitsköniginnen warfen dem früheren Chef der Miss-Universe-Organisation vor, sie gegen ihren Willen geküsst und betatscht zu haben. Eine Frau, die früher für eine Immobilienfirma im New Yorker Trump Tower arbeitete, berichtete der "New York Times", Trump habe sie unvermittelt während einer Zufallsbegegnung vor einem Fahrstuhl geküsst.

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