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Obama platzt der Kragen: Trump soll "mit seinem Gejammere aufhören"

Obama platzt der Kragen  

Trump soll "mit seinem Gejammere aufhören"

18.10.2016, 22:15 Uhr | AFP

Obama platzt der Kragen: Trump soll "mit seinem Gejammere aufhören". Barack Obama bei einer Pressekonferenz im Rosengarten vom Weißen Haus in Washington D.C. (Quelle: Reuters)

Barack Obama bei einer Pressekonferenz im Rosengarten vom Weißen Haus in Washington D.C. (Quelle: Reuters)

Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat offenbar genug von den unbelegten Vorwürfen des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump über Wahlmanipulation: Er rate Trump, "mit seinem Gejammere aufzuhören" und sich stattdessen dem Werben um die Wähler zu widmen. 

Die Klagen des republikanischen Kandidaten seien "beispiellos" und "verantwortungslos". Noch nie in der jüngeren US-Geschichte habe ein Präsidentschaftskandidat schon vor der Wahl den Wahlprozess "in Misskredit zu bringen versucht", sagte der Präsident in Washington.

Trumps Klagen zeigten auch, dass dieser für das Präsidentenamt ungeeignet sei, unterstrich Obama. Sie machten deutlich, dass der Kandidat es an der notwendigen "Führungsstärke und Zähigkeit" vermissen lasse. Jemand, der angesichts von Schwierigkeiten die Schuld einem Anderen zuweise, habe "nicht das Zeug für diesen Job".

Trump in Umfragen eingebrochen

Trump war zuletzt durch einen Skandal um vulgäre Äußerungen über Frauen und angebliche sexuelle Übergriffe massiv unter Druck geraten. In den meisten Umfragen ist er mehr oder minder deutlich hinter seine Kontrahentin Hillary Clinton zurückgefallen.

Als Reaktion hat der Republikaner in den vergangenen Tagen seine Vorwürfe verschärft, die Wahl werde manipuliert. Er meint damit zum einen eine angeblich gegen ihn gerichtete Medienkampagne, die aus dem Hintergrund von seiner Rivalin mitgesteuert werde. Zum anderen spricht er aber auch von Fälschungen in den Wahllokalen.

Letzter Showdown am Mittwoch

Am Mittwochabend (Ortszeit, 3.00 Uhr MESZ) tritt Trump zu seinem dritten und letzten Fernsehduell gegen Clinton an, gewählt wird am 8. November. Obama hat sich im Wahlkampf hinter seine frühere Außenministerin gestellt und bestreitet auch Wahlkampfauftritte für seine Parteikollegin.

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