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US-Wahl 2016: Donald Trump greift nun Michelle Obama an

Kritik wegen Clinton-Wahlkampf  

Trump greift First Lady Michelle Obama an

22.10.2016, 14:55 Uhr | AFP

US-Wahl 2016: Donald Trump greift nun Michelle Obama an. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump während eines Wahlkampf-Auftritts in Newtown, Pennsylvania.  (Quelle: AP/dpa)

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump während eines Wahlkampf-Auftritts in Newtown, Pennsylvania. (Quelle: AP/dpa)

Erstmals in seinem Wahlkampf hat der umstrittene US-Präsidentschaftskandidat der RepublikanerDonald Trump, nun auch die Ehefrau von Präsident Barack Obama direkt attackiert. 

Bei einem Auftritt in Fletcher im Bundesstaat North Carolina kritisierte Trump die in der Bevölkerung überaus populäre Michelle Obama dafür, dass sie sich für seine Rivalin Hillary Clinton engagiert. Die First Lady wolle "nichts Anderes machen als Wahlkampf", sagte der Milliardär. 

Anspielungen auf Eskapaden Clintons

Er warf der Präsidentengattin eine widersprüchliche Haltung zu seiner Kontrahentin im Rennen um das Weiße Haus vor. Michelle Obama habe einmal gesagt, dass jemand, der nicht auf sein eigenes Zuhause aufpassen könne, auch nicht auf das Weiße Haus oder das Land aufpassen könnte. Darüber werde aber nicht mehr geredet.

Der Immobilienmogul spielte mit diesen Äußerungen offenbar auf die früheren außerehelichen Eskapaden von Clintons Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, an.

Michelle Obama hatte tatsächlich im Jahr 2008, als ihr Mann gegen Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten konkurrierte, bei einem Wahlkampfauftritt vor Frauen gesagt: "Aus meiner Sicht kannst Du, wenn Du Dein eigenes Haus nicht in Ordnung halten kannst, sicherlich nicht das Weiße Haus in Ordnung halten."

Weißes Haus verspottet Trump

In den vergangenen Monaten engagierte sich Michelle Obama allerdings stark im Wahlkampf für Clinton. Sie war eine der Hauptrednerinnen beim Parteitag im Juli in Philadelphia, bei dem die Ex-Außenministerin zur Präsidentschaftskandidatin gekürt wurde, und griff Trump in der vergangenen Woche hart wegen dessen sexistischer Sprüche an.

Am Donnerstag reiste die First Lady dann zur Unterstützung der Clinton-Kandidatur nach Arizona. Der Staat im Südwesten ist eine traditionelle Bastion der Republikaner, die Demokratin hat dort aber laut Umfragen gute Chancen auf den Wahlsieg.

Das Weiße Haus kommentierte Trumps Attacke auf die Präsidentengattin mit Spott: Er könne sich "kein kühneres Mittel" des republikanischen Kandidaten zur weiteren Schmälerung seines Rufs vorstellen, als die First Lady anzugehen, sagte Sprecher Eric Schultz.

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