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Trump plant Schlag gegen illegale Einwanderer: "Wir schaffen sie außer Landes, oder sperren sie ein"

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Drei Millionen Betroffene  

Trump plant Schlag gegen illegale Einwanderer

13.11.2016, 18:42 Uhr | dpa

Trump plant Schlag gegen illegale Einwanderer: "Wir schaffen sie außer Landes, oder sperren sie ein". Erst hart, dann weich, jetzt wieder hart - welcher Trump ist der Echte? (Quelle: Reuters)

Erst hart, dann weich, jetzt wieder hart - welcher Trump ist der Echte? (Quelle: Reuters)

Nach er Wahl hatte er offenbar Kreide gefressen. Taucht jetzt der "alte Donald Trump" wieder auf? Der künftige US-Präsident will nach eigenen Angaben in der Ausländerpolitik hart durchgreifen: Bis zu drei Millionen Menschen ohne gültige Dokumente sollten schnell ausgewiesen werden, sagte Trump in seinem ersten Fernsehinterview nach seiner Wahl.

Dies seien Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder. "Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein." 

Trump will mit Abstrichen auch an seinem umstrittenen Mauerbau an der Grenze zu Mexiko festhalten. Auf die Frage, ob er wirklich eine Mauer bauen wolle, antwortete Trump im CBS-Interview: "Ja". In einigen Gebieten könnte es aber auch "etwas Einzäunung" geben, sagte der 70-jährige Immobilienmilliardär, der am 20. Januar vereidigt wird.

Elf Millionen Menschen leben illegal in den USA 

Laut Trump-Berater Newt Gingrich wird der neue Präsident zwar eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen, aber vermutlich nicht viel Zeit darauf verwenden, Mexiko dafür zur Kasse zu bitten. Dies hatte Trump immer wieder im Wahlkampf angekündigt.

Nachdem die Grenze wieder sicher sei und sich alles normalisiert habe, werde eine Entscheidung getroffen, was mit anderen Menschen ohne gültige Dokumente geschehe, sagte Trump. Er sprach in diesem Zusammenhang von "wunderbaren Menschen". Insgesamt halten sich in den USA nach Schätzungen elf Millionen Menschen illegal auf.

Ryan: Keiner muss sich fürchten 

Der ranghöchste Republikaner, Paul Ryan, versuchte vor diesem Hintergrund die Wogen zu glätten. Trump werde zum Wohle aller Amerikaner arbeiten, sagte er dem Sender CNN. Niemand müsse sich fürchten. "Eine Massendeportation ist nicht das, worauf wir uns konzentrieren", sagte der Kongresspolitiker. "Wir werden uns auf Grenzsicherheit konzentrieren." 

Nach den Worten einer engen Beraterin wird der designierte Nachfolger von Präsident Barack Obama einen anderen Regierungsstil verfolgen. Dies sei eine Regierung für die "vergessenen Männer und Frauen", sagte Kellyanne Conway dem Sender Fox News. Allerdings könnten nicht nur Anfänger ernannt werden.

Gingrich rät Trump: "Sehr, sehr aggressiv vorgehen" 

Aus Sicht von Newt Gingrich, Mitglied des Übergangsteams von Trump, wird der neue Präsident auf die bei der Wahl unterlegenen Demokraten zugehen. Eine Zusammenarbeit sei beispielsweise bei der Steuerreform und dem Infrastrukturprogramm möglich, sagte Gingrich am Sonntag dem Sender CBS. 

Der frühere Sprecher des Abgeordnetenhauses empfahl Trump, aufs Ganze zu gehen und während seines ersten Amtsjahres "sehr, sehr aggressiv" zu sein. "Der Sumpf möchte nicht trockengelegt werden", sagte Gingrich in Anspielung auf ein Versprechen von Trump, den "Sumpf der Korruption in Washington" auszutrocknen.

Gingrich schloss indirekt aus, das Amt des Außenministers übernehmen zu wollen. US-Medien hatten darauf spekuliert. Er wolle dabei helfen, die Regierung neu zu strukturieren, sagte Gingrich. 

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